Klebrige Spuren an Pflanzen

Schildläuse erkennen: So werden Sie den Schädling wieder los

Zu sehen ist eine Ameise auf einem grünen Blatt, die an den Schilden von einigen Schildläusen interessiert ist.
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Ameisen lieben den von Schildläusen hergestellten Honigtau (Symbolbild).

Schildläuse sind weitverbreitete und unbeliebte Schädlinge, die weder vor Zimmerpflanzen noch Balkon- oder Gartenpflanzen Halt machen. Doch es gibt Methoden, sie zu bekämpfen.

Münster – Schildläuse sind gefürchtet unter erfahrenen Gartenfreunden, denn die Insekten treten oft in großer Anzahl auf und schaden dann den liebevoll gepflegten Pflanzen. Es gibt rund 9.000 Schildlausarten, von denen etwa 90 in Europa vorkommen. Gärtnerinnen und Gärtner können sich jedoch mit ein paar Tricks gegen Schildläuse wehren*, wie 24garten.de* berichtet.

Schildläuse sind sowohl an Pflanzen drinnen wie auch draußen zu finden. Laut der Landwirtschaftskammer NRW sind vor allem Grünpflanzen bei Zimmerpflanzen betroffen. Dazu zählen beispielsweise der Ficus und Palmen. Im Garten sind Schildläuse meistens an Oleander und Lorbeer anzutreffen sowie an Orchideen und Zitronenbäumen. Besonders beliebt sind bei Schildläusen auch Obstbäume wie Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Zwetschgen- und Quittenbaum.

Die besten Möglichkeiten, Schildläuse fern zu halten, sind folgende: 1. Pflanzen immer richtig pflegen, sodass sie gesund bleiben. 2. Bei leichtem Befall: Pflanzen vorsichtig mit einer kleinen Bürste abbürsten. 3. Bei starkem Befall: Breitet sich die Schildlaus extrem aus, helfen meistens nur noch Pflanzenschutzmittel. Rapsölpräparate eignen sich beispielsweise gut. Ist die Pflanze nicht mehr zu retten, muss sie in den Restmüll. Aber keinesfalls in den Kompost. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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