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Beliebt zur Weihnachtszeit

Amaryllis bloß nicht zu spät kaufen, sonst blüht sie nicht rechtzeitig zum Fest

Eine blühende Amaryllis. Die prächtigen Blüten machen die Amaryllis als Geschenk sehr beliebt.
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Die prächtigen Blüten der Amaryllis machen die Zimmerpflanze als Geschenk sehr beliebt.

Amaryllis gehören dank ihrer prächtigen Blüten zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Worauf Ihr beim Kauf achten solltet – und welcher Zeitpunkt der richtige ist.

Wohl kaum eine Blume wird so oft verschenkt wie die Amaryllis (Hippeastrum). Die herrlichen Blüten des Rittersterns, wie die Amaryllis eigentlich heißt, sind ein echter Blickfang. Zudem sind die Zimmerpflanzen oft recht günstig, wenn man sie noch als Zwiebel im Topf kauft. Damit sie so wunderbar blüht, wie wir sie lieben, solltet Ihr schon beim Kauf auf einige Dinge achten.

Amaryllis kaufen: Achtet auf kräftige Zwiebeln

Wollt Ihr die Amaryllis selbst eintopfen, greift beim Kauf zu kräftigen, prallen Blumenzwiebeln. Dies zeigt an, dass die Zwiebel über genügend Nährstoffe verfügt, um die große Blüte optimal versorgen zu können. Von eingetrockneten oder fauligen, schimmligen Zwiebeln solltet Ihr lieber die Finger lassen.

Zehn Zimmerpflanzen für sonnige Standorte

Ein Opuntia Ficus Indica oder Feigenkaktus ohne Blüte.
Kakteen, insbesondere der Feigenkaktus, vertragen viel Sonnenlicht.  © William Attard McCart/Imago
Kleine Greisenhaupt-Kakteen nebeneinander.
Cephalocereus senilis trägt aufgrund seiner weißen, feinen Haare auch den Beinamen „Old man‘s cactus“ oder „Greisenhaupt“.  © Penchan/Imago
Ein Christusdorn mit rosafarbener Blüte.
Als Wolfsmilchgewächs gedeiht der Christusdorn auch in der direkten Sonne. © Wattanaphob/Imago
Eine von der Sonne durchleuchtete orangefarbene Strelitzie.
Die Strelitzie kennt man in Deutschland vorwiegend als Schnittblume.  © Bruno Kaegi/Imago
Eine pink blühende Schönmalve.
Schönmalven mögen sonnige Standorte, zu viel Sonneneinstrahlung um die Mittagszeit kann aber zum Problem werden. © Iva Villi/Imago
Eine pink-weiß blühende Wüstenrose.
Die Wüstenrose beeindruckt im Sommer mit ihrer leuchtenden Blüte. © Phanlop Boonsongsomnu/Imago
Nahaufnahme einer Aloe Vera-Pflanze.
Aloe Vera gehört zu den Sukkulenten und mag es so hell, wie möglich, selbst im Winter. © Leung Cho Pan/Imago
Goldkugelkaktus oder Schwiegermuttersitz in freier Natur.
Die dichten Haare auf dem Schwiegermuttersitz sorgen dafür, dass der Kaktus keinen Sonnenbrand bekommt. © Stock&People/Imago
Nahaufnahme einer Bananenpflanze.
Die großen Blätter der Bananenpflanze verwandeln Ihre Wohnung in einen Dschungel.  © Achim Prill/Imago
Eine hellgrüne Echeverie im Garten.
Echeverien brauchen wie alle Dickblattgewächse viel Licht und vertragen direkte Sonneneinstrahlung. © Soniabonet/Imago

Ab November werden Rittersterne auch in Geschäften angeboten. Die Zwiebeln sind dann bereits getopft und zeigen ein bis zwei Knospen. Bevor Ihr vorschnell zur Kasse eilt, solltet Ihr aber lieber noch einmal einen Blick auf die Blumenerde werfen: Ist sie bereits ausgetrocknet, wurde die Knospe nicht optimal mit Wasser versorgt und wird Euch vermutlich keine Freude bereiten. Auch Staunässe tut den Blumen nicht gut. Fachmännisch getopfte Zwiebeln sollten zudem halb aus der Erde schauen und noch prall, gesund nicht eingetrocknet sein.

Richtigen Zeitpunkt abwarten, sonst blüht die Amaryllis zu spät

Sobald Amaryllis-Zwiebeln gepflanzt und in der Erde sind, brauchen sie etwa sechs bis acht Wochen, bis sie blühen. Gekaufte Amaryllis im Topf oder auch in Wachs haben einen gewissen Wachstumsvorschub: sie erstrahlen bereits nach vier bis sechs Wochen in voller Blüte. Wer sich also zur Weihnachtszeit an den üppigen Blüten erfreuen will, sollte sie Mitte bis Ende November kaufen. Andererseits dürft Ihr die Pflanzen auch nicht zu früh kaufen, sonst verblühen sie vielleicht zu schnell und bieten dann nur noch einen traurigen Anblick.

Amaryllis mögen es übrigens nicht zu warm: bei 18 bis 21 Grad Zimmertemperatur und einem hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung fühlt sich die Blume am wohlsten. Wird sie kühler gestellt, bleibt die Blüte übrigens länger erhalten.

So blühen verblühte Amaryllis wieder

Die gute Nachricht: verblühte Exemplare blühen im nächsten Winter wieder, wenn Ihr die Zwiebel ab Ende Juli nicht mehr gießt, die Blätter vertrocknen lasst und die Zwiebel an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt. Ab Anfang November kann die Zwiebel dann umgetopft werden und treibt wieder von Neuem aus. Das gilt jedoch nicht für in Wachs gegossene Exemplare – diese können nach der Blüte nur noch entsorgt werden.

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