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So machen Sie Ihren Garten winterfit

Rasenpflege: Wann muss ich Herbstdünger ausbringen?

Ein Herbstdünger stärkt das Gras und verhindert so, dass der Rasen bei Frost leidet. Wann und wie Sie Ihren Rasen düngen sollten, lesen Sie hier.

Düngen ist eine wichtige Maßnahme bei der Rasenpflege, die oft vernachlässigt wird. Damit Ihr Rasen kräftig grün und gepflegt bleibt, müssen Sie ihm jedoch regelmäßig Nährstoffe zuführen, die das Gras vor allem durch das Rasenmähen nach und nach verliert. Ein spezieller Herbstrasendünger bereitet Ihren Rasen optimal auf den Winter vor.

Mithilfe eines Rasendüngers werden die Grashalme im Herbst noch einmal gekräftigt, damit sie im Winter keine Frostschäden davontragen.

Warum den Rasen im Herbst düngen?

Frost kann Ihrem Rasen im Winter zusetzen – die Gräser im Garten leiden unter den tiefen Temperaturen. Zudem können sich unter der Schneedecke Rasenkrankheiten, wie etwa der Schneeschimmel, ausbreiten. Damit Ihr Rasen den ungemütlichen Winter gut übersteht, sollten Sie ab September einen speziellen Herbstrasendünger ausbringen. Dieser wappnet die Gräser gegen Frost- und Krankheitsschäden. Außerdem sorgt er dafür, dass der Rasen im Frühjahr wieder schnell grün wird.

Brauche ich einen speziellen Herbstdünger für den Rasen?

Anders als Dünger für das Frühjahr enthält Herbstdünger viel Kalium. Laut den Experten von Mein schöner Garten wirkt Kalium wie ein „Auftausalz“ – der Gefrierpunkt des Zellsafts wird dadurch herabgesetzt. So bleiben die Grasblätter auch bei leichtem Frost noch flexibel und gefrieren nicht so leicht. Frühjahrsdünger sollten Sie im Herbst keinesfalls einsetzen. Dieser enthält viel Stickstoff, welcher das Graswachstum stark fördert. Dieses würde den Rasen im Winter jedoch erst recht anfällig für Frost und Krankheiten aller Art machen.

Wann Herbstrasendünger ausbringen?

Herbstrasendünger wird in der Regel ab September bis Anfang November ausgebracht. Damit der Dünger auch optimal wirken kann, sollten zuvor jedoch die wichtigsten Rasenpflegemaßnahmen durchgeführt worden sein: Dazu gehören Rasenmähen, vertikutieren und ggf. kalken. Als zusätzliche Pflegemaßnahme im Herbst empfiehlt es sich außerdem, kahle Stellen auszubessern, indem Sie Rasen nachsäen. Als Richtwert rät Plantopedia.de, folgende Abstände zwischen Pflegemaßnahme und Düngung einzuhalten:

  • Düngen ohne vorangegangenes Kalken: 2-3 Tage nach der Pflege
  • Düngen nach vorangegangenem Kalken: 3-4 Wochen nach der Pflege

Danach kann es mit dem Düngen losgehen. Das Wetter sollte an diesem Tag idealerweise bewölkt und der Boden trocken bis leicht feucht sein. Idealerweise düngen Sie Ihren Rasen kurz vor Niederschlägen, dann kann der Regen den Dünger gleich in den Rasen einbringen. Alternativ können Sie auch einfach nach dem Düngen den Rasen sprengen.

Kaffeesatz als Natur-Dünger: 11 Pflanzen, die ihn lieben

Lachsfarbene Blüte einer Kamelie (Camellia japonica)
Im Gießwasser aufgelöst ist Kaffeesatz ein hervorragender Dünger für Kamelien. © imagebroker/Imago
Eine Rosenpflanze mit mehreren roten Kospen und eine kleine Gartenschaufel mit getrocknetem Kaffeesatz
Den getrockneten Kaffeesatz kann man auch direkt in den Boden rund um die Rosen einarbeiten. © Martin Bäuml Fotodesign/Imago
Eine weiß blühende Engelstrompete (Brugmansia sanguinea) im Kübel auf der Terrasse
Die Engelstrompete hat viele große Blüten und dementsprechend einen hohen Nährstoffbedarf. © Werner Otto/Imago
Zwei mehrere Meter hohe Rhododendronbüsche, die lila und pink blühen
Rhododendren benötigen wie auch Hortensien einen sauren Boden. Kaffeesäure ist daher als Dünger ideal. © Gottfried Czepluch/Imago
Ein kleiner rosa blühender Oleander im Kübel auf einer Terrasse
Eine Überdüngung ist beim Oleander unwahrscheinlich, daher: noch einen Kaffee, bitte. ©  allOver/Imago
Blätter des Frauenhaarfarns aus der Nähe
Auch Zimmerpflanzen wie Farne, zum Beispiel das Frauenhaar-Farn, freuen sich gelegentlich über eine Prise Kaffee. © blickwinkel/Imago
Eine Frauenhand pflückt Erdbeeren in eine Schüssel, im Beet liegen Gartenhandschuhe und eine Harke
Perfekte Resteverwertung: Der Kaffeesatz düngt die Erdbeeren nicht nur, er soll auch Schnecken abschrecken. © Westend61/Imago
Ein Kultur-Heidelbeer-Pflanze mit vielen blauen reifen Früchten
Die Heidelbeere mag sauren Boden und verträgt Kaffeesatz daher sehr gut. © blickwinkel/Imago
Eine Frau im gelben T-Shirt pflückt Brombeeren von einem Zweig mit reifen und unreifen Brombeeren.
Auch Beerensträucher wie die Brombeere bilden dank des Kaliums im Kaffeesatz aromatische Früchte. © Cavan Images/Imago
Auf einer Holzbank liegt eine große gelb-grüne Zucchini vor einer Zucchinipflanze
Zucchini wissen – ebenso wie ihre Verwandten, die Gurken –, während der Fruchtbildung eine Extraportion Kaffeesatz zu schätzen.  © Chromorange/Imago
Ein Mann kniet vor einer großen Tomatenpflanze mit mehreren noch grünen Ochsenherztomaten.
Da Tomaten Starkzehrer sind, benötigen sie genug Nährstoffe, um groß und aromatisch zu werden. ©  Westend61/Imago

Anleitung: Herbstrasendünger ausbringen

  • Um den Rasendünger auszubringen, verwenden Sie eine Säwanne oder einen Streuwagen. Letzterer ist einfacher zu bedienen und eignet sich deshalb auch gut für Anfänger.
  • Befüllen Sie den Streuwagen mit Ihrem Rasendünger und stellen Sie ihn auf die richtige Körnungsgröße ein. Diese finden Sie auf der Verpackung des Düngemittels.
  • Fahren Sie die Rasenfläche mit dem Streuwagen Bahn für Bahn ab.
  • Wichtig ist, dass sich die Bahnen nicht überlappen, sonst kann es zu Überdüngung kommen. Der Rasen sieht dann fleckig aus und der Rasen kann an diesen Stellen später sogar verbrennen und sich braun verfärben.

Rubriklistenbild: © Ingrid Balabanova/Imago

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