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Verbraucherzentrale warnt

Abzocke bei Wespennest-Entfernung

Wer einen Notdienst mit der Wespenbekämpfung beauftragen möchte, sollte sich in der eigenen Region umschauen. Onlineangebote können schnell zur Kostenfalle werden. Foto: Julian Stratenschulte
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Wer einen Notdienst mit der Wespenbekämpfung beauftragen möchte, sollte sich in der eigenen Region umschauen. Onlineangebote können schnell zur Kostenfalle werden. Foto: Julian Stratenschulte

Ein Wespennest am Haus kann für die Bewohner sehr lästig sein. Vor allem, wenn die Tiere in die Wohnräume eindringen. So mancher Hausbesitzer lässt die Brutstätte da lieber entfernen. Doch Vorsicht: Einige Dienstleister verlangen horrende Preise.

Erfurt (dpa/tmn) - Wer mit einem Wespennest am Haus zu kämpfen hat, sollte bei der Hilfesuche vorsichtig sein. Nach Angaben der Verbraucherzentrale Thüringen hat es Fälle gegeben, in denen Handwerkernotdienste Wucherpreise verlangten, nachdem Mitarbeiter Wespennester entfernt hatten.

In einem Fall habe eine Frau in Erfurt 800 Euro zahlen sollen - üblich seien in Thüringen aber 80 bis 150 Euro für die Wespenbekämpfung. «Solche Preise sind sittenwidrig», erklärte Rebecca Bergmann, Juristin bei der Verbraucherzentrale.

Bei der Suche nach Notdiensten besteht laut der Verbraucherzentrale gerade im Internet die Gefahr, an dubiose Vermittler zu geraten. Diese schickten dann kleinere Betriebe, die unter Umständen vor Ort horrende Summen für ihre Arbeit verlangten.

Die Verbraucherschützer raten, nur Anbieter zu beauftragen, die wirklich aus der jeweiligen Region sind. Auch sei es wichtig, nie sofort ohne Prüfung der Rechnung zu bezahlen. Und es sollte Verbraucher stutzig machen, wenn ein Anbieter sich nicht um den Tierschutz kümmert, denn Wespen und Bienen dürften nur in bestimmten Fällen getötet werden.

Verbraucherzentrale Thüringen

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