Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Neue Herausforderungen

Windkraft weltweit auf Wachstumskurs - Nord-Minister warnen

Zu der Messe WindEnergy in Hambug werden rund 35.000 Fachbesucher erwartet. Foto: Daniel Bockwoldt
+
Zu der Messe WindEnergy in Hambug werden rund 35.000 Fachbesucher erwartet. Foto: Daniel Bockwoldt

Windkraftwerke gelten als zukunftsträchtige Stromquellen und haben international ein hohes Wachstumspotenzial. In Deutschland dagegen gerät die Entwicklung durch politische Vorgaben ins Stocken. Die Küstenländer senden einen Weckruf nach Berlin.

Hamburg (dpa) - Windkraftwerke werden nach Überzeugung der Branche künftig gemeinsam mit Solarenergie die wesentliche Quelle der Stromversorgung in Europa und weltweit darstellen.

«Die Windenergie nimmt im Energie-Mix der Welt eine zentrale Rolle ein», sagte Fatih Birol, Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), bei der Auftaktveranstaltung der Messe WindEnergy in Hamburg.

Gegenwärtig erzeuge Wind fünf Prozent des gesamten Stroms, doch das Potenzial sei weitaus höher. «Bei weiter sinkenden Kosten und entsprechenden politischen Weichenstellungen könnte Wind in den nächsten Jahrzehnten zur wichtigsten Energiequelle der Welt werden.»

Die Energieminister und -senatoren der fünf deutschen Küstenländer, unterstützt von Branchenverbänden und der IG Metall Küste, appellierten bei der Messe an die Bundesregierung, die Ausbauziele für die Windenergie an Land und auf See heraufzusetzen.

Sie fordern Sonderausschreibungen für die Windenergie an Land und mehr Kapazitäten auf See sowie den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze. Das sei auch notwendig, damit die Regierung ihre selbstgesetzten Klimaziele erreichen könne und die Branche unter verlässlichen Rahmenbedingungen wachsen könne. Nach Angaben der IG Metall Küste sind wegen des absehbar geringeren Ausbaus der Windenergie in den kommenden Jahren bereits 3500 bis 4000 Arbeitsplätze verloren gegangen oder akut bedroht.

Zu der Messe werden bis Freitag rund 35.000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet. Auf 65.000 Quadratmetern Hallenfläche zeigen mehr als 1400 Aussteller aus 40 Ländern alles zum Thema Windenergie: Turbinen und Rotorblätter, elektrische Komponenten sowie Dienstleistungen aus Logistik, Sicherheit, Finanzierung und Versicherung. Begleitet wird die Messe von dem Kongress WindEurope, bei dem rund 250 Redner zu diversen Fachthemen zu hören sein werden.

Homepage WindEnergy2018

Kongressprogramm (engl.)

Mitteilung IG Metall Küste

Kommentare