Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Weltbank: Klima-Anpassung kostet Milliarden

Erde
+
Die Entwicklungsländer brauchen in den nächsten 40 Jahren zwischen 75 bis 100 Milliarden Dollar pro Jahr, um sich vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu schützen.

Bangkok - Die Entwicklungsländer brauchen in den nächsten 40 Jahren zwischen 75 bis 100 Milliarden Dollar pro Jahr, um sich vor den schlimmsten Folgen des Klimawandels zu schützen.

Das geht aus einer neuen Studie hervor, die die Weltbank am Mittwoch in Bangkok veröffentlicht hat. Wenn Anpassungsmaßnahmen frühzeitig finanziert und in Angriff genommen werden, könne das später Geld sparen, heißt es darin. In Bangkok beraten 4000 Regierungsvertreter aus 177 Ländern über den neuen Weltklimaschutzvertrag, der im Dezember in Kopenhagen verabschiedet werden soll. Die Finanzierung eines Adaptationsfonds ist einer der Knackpunkte.

“Die Entwicklungsländer müssen sich angesichts der Aussicht auf riesige zusätzliche Infrastrukturkosten, sowie Dürren, Krankheiten und Einbrüche bei den Ernteerträgen auf den fortschreitenden Klimawandel vorbereiten“, sagte die Weltbank-Präsidentin für Nachhaltige Entwicklung, Katherine Sierra. “Dafür brauchen sie unbedingt die nötigen Gelder.“ Die teuersten Maßnahmen fielen in Ostasien und der Pazifik-Region an, gefolgt von Lateinamerika, der Karibik und Afrika, heißt es in der Studie.

“Die Weltbankstudie macht deutlich, dass frühzeitige Anpassungsmaßnahmen die Risiken senken und später Geld sparen können“, meinte Bert Koenders, niederländischer Minister für Entwicklungszusammenarbeit. Seine Regierung hatte die Studie zusammen mit der Schweiz und Großbritannien bezahlt. Die Finanzierung müsse aus den reichen Ländern kommen, und das Geld müsse zusätzlich zu der bereits geplanten Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden, forderte er.

dpa

Kommentare