Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

24-stündiger Ausstand

Verdi: Viele Beschäftigte haben bei Ryanair mutig gestreikt

Ryanair-Beschäftigte während des Streiks vor dem Flughafen in Schönefeld. Foto: Bernd Settnik
+
Ryanair-Beschäftigte während des Streiks vor dem Flughafen in Schönefeld. Foto: Bernd Settnik

Berlin (dpa) - Nach dem Streik von Flugbegleitern und Piloten beim Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi die aus ihrer Sicht große Beteiligung hervorgehoben.

«Das ist umso mutiger, da die Beschäftigten trotz großen Drucks teilgenommen haben», sagte eine Verdi-Sprecherin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Vertreter der Fluglinie hätten am Streiktag gedroht, Stationen zu schließen. «Trotzdem haben Kolleginnen und Kollegen in ganz großer Anzahl gestreikt.» Der 24-stündige Ausstand war in der Nacht zum Samstag beendet worden.

«Wir hoffen, dass Ryanair das Signal verstanden hat und endlich ein ordentliches Angebot auf den Tisch legt», sagte die Verdi-Sprecherin. Das fliegende Personal will höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen nach dem jeweiligen nationalen Recht erreichen. An dem zweiten europaweiten Streik von Piloten und Flugbegleitern waren außer in Deutschland auch Beschäftigte aus Spanien, Portugal, Belgien, Italien und den Niederlanden beteiligt. Wegen des Streiks waren am Freitag mindestens 250 Flüge ausgefallen. Das entspricht rund zehn Prozent des geplanten Europa-Programms, wie das irische Unternehmen in Dublin mitgeteilt hatte.

Die Verdi-Sprecherin betonte auch die Unterstützung der Politik. So hatte etwa Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) in Berlin die Streikenden getroffen. «Diese Unterstützung macht den Beschäftigten Mut», sagte sie. Auch Reisende hätten an den Flughäfen Interesse und Verständnis gezeigt.

Mitteilung Verdi

Mitteilung VC

Kommentare