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Geleaste Jets

Ukraine-News: Russlands Luftfahrt leidet unter den Sanktionen - Jetzt lässt Putin Flugzeuge klauen

Eine Passagiermaschine von Ural Airlines
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Ein Airbus der russischen Ural Airlines wurde kurzerhand in Russland registriert. (Symbolbild)

Die EU-Sanktionen treffen den russischen Luftverkehr mit voller Wucht. In seiner Not schreckt Kreml-Chef Wladimir Putin jetzt auch vor drastischen Maßnahmen nicht mehr zurück.

Moskau - Der russische Präsident Wladimir Putin* scheint sich in Folge der wirtschaftlichen Sanktionen mit legalen Mitteln nicht mehr zu helfen zu wissen. Nun gehen ihm offenbar auch die Flugzeuge aus. Wie die Bild berichtet, werden derzeit auf Anweisung von Putin geleaste Maschinen von Airbus und Boeing illegal umregistriert und betrieben.

Ukraine-News: Russland entzieht Flugzeugen aus den Bermudas die Kennung

Das erste betroffene Flugzeug ist ein Airbus der russischen Airline Ural. Der Jet war bisher aus den Bermudas registriert. Jetzt hat er eine russische Kennung. Doch diese Vorgehensweise ist illegal. Somit ist das betroffene Flugzeug Diebesgut.

Denn die meisten Flugzeuge westlicher Hersteller gehören gar nicht den russischen Airlines selbst, sondern Leasingunternehmen.In Folge der Sanktion aufgrund des Ukraine-Krieges* wurden diese Verträge gekündigt. Auch Ersatzteile dürfen nicht mehr geliefert werden. Ebenso ist die Wartung und Reparatur der russischen Maschinen den westlichen Firmen nicht mehr erlaubt. Zudem müssen Leasinggeber bis spätestens Ende März die bestehenden Verträge mit den Fluggesellschaften kündigen.

Ukraine-Krieg: Russland verpasst Flugzeugen von Leasingfirmen neue Kennung

Bis zum 11. März war die Hälfte der 1367 genutzten russischen Flugzeuge im Ausland registriert. Die im Land verzeichneten Maschinen sind fast nur von russischen und sowjetischen Herstellern. Am 14. März hatte Putin dann ein Gesetz unterzeichnet, welches seinen Flugzeug-Klau voranbringen soll. Demnach sollen die Maschinen der Leasingfirmen ins russische Flugzeugregister überschrieben werden und ihnen ein russisches Lufttüchtigkeitszeugnis erteilt werden.

Russland steht enorm unter Druck. Ohne Technik aus dem Westen sähe Russlands aktuelle Zivilflotte ziemlich alt aus. Rund 90 Prozent der Passagier- und Frachtmaschinen russischer Airlines wie Aeroflot und S7 stammten von Airbus und Boeing, sagt Steven Udvar-Hazy, Chef des Flugzeugfinanzierers ALC. Die alten Antonows, Iljuschins und Tupolews aus der Sowjetzeit sind längst ausgeflottet und wären heutzutage auch nicht mehr konkurrenzfähig. (ph/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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