Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Textildiscounter soll Mitarbeiter durchleuchtet haben

Bönen - Der Textildiscounter Kik soll einem Bericht zufolge in den vergangenen eineinhalb Jahren rund 49.000 Bonitätsauskünfte über Mitarbeiter eingeholt haben.

Das berichtete das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ am Freitag unter Berufung auf ihm vorliegende Unterlagen. So heiße es in einem internen Schreiben, mit dem Datenabgleich könne Kik “jeden aktiven Mitarbeiter abfragen und somit auch bei langjährigen Mitarbeitern eventuelle negative Merkmale herausfinden“. Eine Kik-Sprecherin sagte auf AP-Anfrage, man befinde sich derzeit in einem schwebenden Verfahren und werde den Bericht nicht kommentieren.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt seit Monaten gegen das Unternehmen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesdatenschutzgesetz. Auslöser war eine Anzeige der nordrhein-westfälischen Datenschutzbeauftragten. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte am Freitag, die Ermittlungen liefen nach wie vor. Nähere Angaben machte sie nicht.

Auch die Qualität der Produkte mache dem Textildiscounter Probleme, hieß es in dem Bericht weiter. Erst im August seien etwa Damen-Jeans wegen chemischer Belastung auf der Rapex-Liste - einer Art Schnellwarnsystem der EU - gelandet. Das Unternehmen wollte auch diesen Punkt zunächst nicht kommentieren. 

ap

Kommentare