Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Telekom will mit US-Tochter an die Börse

+
Das Deutsche Telekom will mit der US-Tochter T-Mobile USA an die Börse.

New-York - Die Deutsche Telekom will mit der US-Tochter T-Mobile USA an die Börse. Gründe für den Schritt sind das schlechte Abschneiden auf dem US-Markt und unzufriedene Aktionäre.

New York (dpa) - Das schlechte Abschneiden von T-Mobile USA könnte ein Nachspiel haben. Die Deutsche Telekom erwäge, ihre amerikanische Mobilfunk-Tochter an die Börse zu bringen oder auszugliedern, schrieb das “Wall Street Journal“ in der Nacht zum Freitag.

Ziel sei es, die enttäuschten Telekom-Aktionäre zu beschwichtigen. Das einst zur “Volksaktie“ hochstilisierte Papier befindet sich seit langem im Abwärtstrend.

T-Mobile USA ist die Nummer vier auf dem US-Mobilfunk-Markt und eines der Sorgenkinder des Konzerns. Das einst blühende Tochterunternehmen verzeichnete zuletzt einen Kundenschwund.

Viele Nutzer beschweren sich über eine unzureichende Netzabdeckung und wanderten zu den größeren Anbietern ab. Milliardenschwere Investitionen sollten das Problem eigentlich lösen. Die Telekom habe zur Vorbereitung des Börsengang bereits Kontakt zu einer Reihe von Banken aufgenommen, schrieb die Zeitung. Namentlich nannte sie die Deutsche Bank.

Es sei aber noch längst nicht klar, ob es tatsächlich zu einer Abspaltung von T-Mobile USA kommen werde. Derzeit liefen die Diskussionen, hieß es.

Erst in einigen Monaten sei mit einer Entscheidung zu rechnen. Zuletzt hatte die Verizon Wireless den Preiskampf in den USA angeheizt, indem das Unternehmen seine Tarife drastisch senkte.

Der zweite große Anbieter AT&T profitiert seit langem vom exklusiven Vertrieb des Kult-Handys Apple iPhone. Nummer drei am Markt ist Sprint Nextel. Zwischenzeitlich hatte es Spekulationen gegeben, die Telekom wolle den Rivalen übernehmen, um zu den beiden Marktführern aufzuschließen.

dpa