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Angestellte klären auf

Das sind die Tricks der Pfandflaschen-Betrüger: Aldi-Mitarbeiter packen aus

Pfandflaschen auf einem Haufen.
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Pfandflaschen auf einem Haufen.
  • Fabian Müller
    VonFabian Müller
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Der Betrug mit Pfandflaschen ist immer wieder Thema in den Medien. Lange war unklar, wie die Betrüger an ihr Geld kommen. Nun haben es Mitarbeiter von Aldi und Lidl erklärt.

Immer wieder liest man von dreisten Pfandflaschen-Betrügern, lange war jedoch unklar, wie sie es anstellen. Nun haben Mitarbeiter von Aldi und Lidl der Onlineseite Chip von den unverschämten Maschen erzählt, die die Betrüger anwenden. Doch wie tricksen sie das umweltfreundliche System aus?

Betrug mit der AngelschnurEin Pfandautomat für Einwegverpackungen. 

Ein Pfandautomat für Einwegverpackungen.

Der erste Trick ist zugleich auch der gängigste: Die Betrüger wickeln eine Schnur um die Pfandflasche und stecken sie in den Automaten. Wenn der Automat die Flasche gescannt hat, zieht die Person einfach an der Schnur - und kann den Pfandbetrag so immer wieder einheimsen. 

Doch Discounter und Supermärkte sind aufmerksamer geworden. Der Trick zieht nicht mehr, die Geräte schlagen Alarm, wenn eine Flasche wieder herausgezogen wird. Automaten würden den Hinweis „Objekt wurde rückwärts bewegt/angehalten“ anzeigen, erzählt eine Lidl-Mitarbeiterin. Zu einer Anzeige käme es indes nur in den seltensten Fällen. Viele Täter würden die Flucht ergreifen, so die Kassiererin. 

Falsche Aufkleber auf Flaschen und Klopapierrollen

Auch die zweite Masche ist bei Betrügern äußerst beliebt: das Drucken falscher Aufkleber, die dann auf Flaschen geklebt werden, auf die es kein Pfand gibt. 

Eine Mitarbeitern von Aldi Nord erzählt: „Vor wenigen Jahren hatten wir den Fall, dass Klopapierrollen so bedruckt und in das Gerät geführt wurden.“ Aber auch auf diesen Trick sind Supermärkte und Discounter mittlerweile aufmerksam geworden. Moderne Automaten prüfen nicht nur das Pfand-Logo sondern auch den EAN-Code. Wenn Flaschen zerdrückt sind oder das Etikett nicht mehr lesbar ist, gibt es eine Fehlermeldung. 

Aufkleber auf ausländischen Flaschen

Aber auch der EAN-Code garantiert keine hundertprozentige Sicherheit. Vor rund zwei Jahren hat die Polizei ein Pärchen in Hannover geschnappt, dass eine enorme Menge pfandfreier Flaschen, die aus dem Ausland stammten, mit Etiketten überklebt hatten. Dieser Trick scheint aber recht aufwendig, das Pärchen konnte lediglich 24 Euro erbeuten. 

Der Schaden durch Pfandflaschen-Betrug geht derweil in die Millionen. Genau beziffern können ihn aber selbst Experten nicht, die Dunkelziffer ist zu hoch. 

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