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Nach Opec-Treffen

Ölpreise steigen deutlich

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 80,06 US-Dollar. Foto: Kay Nietfeld
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Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 80,06 US-Dollar. Foto: Kay Nietfeld

Frankfurt/Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit der jüngsten Entscheidung der Opec-Staaten und anderer wichtiger Förderländer, die Produktion vorerst nicht zu erhöhen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 80,06 US-Dollar. Das waren 1,26 Dollar mehr als am Freitag.

Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Oktober-Lieferung stieg um 1,08 Dollar auf 71,86 Dollar.

Trotz der Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einer Senkung des Ölpreises haben sich Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) gemeinsam mit anderen wichtigen Förderländern wie Russland am Sonntag gegen entsprechende Maßnahmen entschieden.

Nach einem Treffen in der algerischen Hauptstadt Algier sprachen die Opec-Mitglieder und andere Staaten in einer gemeinsamen Erklärung von einem «insgesamt gesunden Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage».

Am Donnerstag hatte eine Twitter-Nachricht des US-Präsidenten am Markt für Aufregung gesorgt. Zum wiederholten Male hatte er das Erdölkartell Opec aufgefordert, die Rohölpreise zu senken. Trump vertritt seit längerem die Position, die Opec treibe mit ihrer Angebotspolitik die Erdölpreise nach oben.

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