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Anschlag in Oslo: Zwei Tote – Mann schießt in Gay-Club um sich

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Würfel offenbar gefallen

Nächster US-Riese plant offenbar Bau von Mega-Chipfabrik im deutschen Osten

Der Chipmangel bringt die weltweite Industrie durcheinander - ein US-Riese könnte bald von Ostdeutschland aus produzieren (Symbolbild)
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Der Chipmangel bringt die weltweite Industrie durcheinander - ein US-Riese könnte bald von Ostdeutschland aus produzieren (Symbolbild).

Die Würfel scheinen gefallen: Offenbar siedelt sich US-Gigant Intel demnächst im beschaulichen Sachsen-Anhalt an. Eine bayerische Gemeinde hätte das Nachsehen.

Magdeburg - Die riesige Tesla-Fabrik („Gigafactory“) in Berlin-Grünheide ist noch nicht in Betrieb, da kursieren Informationen über den nächsten US-Giganten, der im Osten Deutschlands den Bau einer Produktionsstätte plant.

So will der US-Halbleiterhersteller Intel laut Medienberichten den Bau einer Chipfabrik in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) vorantreiben. In der Region herrscht dadurch Aufbruchstimmung: Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wäre dies ein "riesiger Coup", schilderte Bezirksleiter Thorsten Gröger von der Gewerkschaft IG Metall*: "Es wäre höchst erfreulich, wenn Intel in oder bei Magdeburg eine Ansiedlung vornehmen würde."

Intel plant Mega-Fabrik in Europa - Offenbar macht Magdeburg das Rennen

Der MDR berichtet von einem massiven Investitionsvolumen in Höhe von 80 bis 90 Milliarden Euro. Dabei würde es sich um die größte Firmenansiedlung in dem Bundesland seit der deutschen Wende 1990 handeln, so der TV-Sender. Dabei besteht die Hoffnung auf einen „Jobmagneten“: Spekulationen zufolge können bei einer Realisierung rund 12.000 neue Arbeitsplätze die heimische Wirtschaft ankurbeln.

Die offizielle Entscheidung über diesen Standort soll in der nächsten Woche verkündet werden. „Zweifelsohne hat Intel das Potenzial, viele Fachkräfte anzulocken beziehungsweise einer Fachkräfteabwanderung entgegenzuwirken“, führte Gröger aus. Aufatmen gibt es dagegen wohl in der bayerischen Gemeinde Penzing: Denn dieser Standort würde für die neue Produktionsstätte von Intel, bei der es auch um massive Subventionen* geht, damit wegfallen.

Erst vor wenigen Wochen war die EU-Kommission in einem jahrelangen Rechtsstreit gegen das amerikanische Unternehmen Intel gescheitert:

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US-Riese Intel baut zwei Halbleiter-Fabriken in der Heimat - Und bald in Deutschland?

Erst im Januar 2022 hatte der US-Konzern Intel den Bau zweier neuer Halbleiter-Fabriken im heimischen US-Bundesstaat Ohio angekündigt. Die Investitionskosten für dieses Projekt belaufen sich auf rund 20 Milliarden Dollar (17,6 Milliarden Euro). Mit dem Bau dieser Fabriken soll Ende des laufenden Jahres begonnen werden.

Derweil wird manch ein Tesla-Kunde mit den Auswirkungen sensibler Elektronik konfrontiert. (PF mit AFP-Material) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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