Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Hohe Managergehälter Grund für Krise

+
Experten sind der Meinung, dass die hohen Managergehälter mit schuld an der Krise sind.

Mannheim - Hohe Managergehälter und die umstrittenen Bonuszahlungen sind nach Auffassung von Finanzmarktexperten eine wichtige Ursache für die aktuelle Krise.

Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Mittwoch in Mannheim mitteilte, sind fast 90 Prozent der 250 befragten Experten der Meinung, dass eine Veränderung der Vergütungssysteme für Manager unbedingt notwendig ist.

Bei der Frage, welche Maßnahmen geeignet seien, Fehlanreize bei der Vergütung von Managern zu verhindern, zeigten sich die Experten recht geschlossen. Fast 90 Prozent nannten eine Verlängerung der Haltefristen für Aktienoptionen und Malus-Regelungen, die bei unternehmerischem Misserfolg zu einer Kürzung der Bezüge führen.

82 Prozent der Finanzmarktexperten seien davon überzeugt, dass die Kopplung von Bonuszahlungen an andere Vorgaben als an den Aktienkurs ein geeignetes Mittel sei, kurzfristig orientierte Managemententscheidungen zu verhindern. 74 Prozent hielten die Ausweitung der Haftung des Managements bei unt¥sserfolgen für eine vielversprechende Maßnahme.

Deutlich weniger überzeugt zeigten sich die Experten von den Vorschlägen, eine Obergrenze für Bonuszahlungen einzuführen oder die Bonuszahlungen an das Lohnniveau des Unternehmens zu koppeln.

AP

Kommentare