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Umfrage zum Konsumklima

GfK: Weltweite Unsicherheiten stören Kauflaune nicht

Einkaufen in der Münchner Innenstadt. Foto: Lino Mirgeler
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Einkaufen in der Münchner Innenstadt. Foto: Lino Mirgeler

Nürnberg (dpa) - Ob Brexit, Handelskrieg oder Berliner Dauerkrise - die Unsicherheit in aller Welt lässt die Konsumenten in Deutschland bisher offensichtlich weitgehend unbeeindruckt.

Die Verbraucherstimmung hierzulande zeige eine im Großen und Ganzen positive Entwicklung, heißt es in der neuen Konsumklima-Umfrage des Nürnberger Marktforschungsinstituts GfK. Trotz politischer Turbulenzen steigen demnach Konjunktur- und Einkommensoptimismus.

«Das liegt daran, dass die meisten Menschen keine Auswirkungen auf die eigene Lage spüren», sagte Konsumforscher Rolf Bürkl. «Wenn ich keine Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes habe, steigt die Planungssicherheit für größere Anschaffungen» - einschließlich der Bereitschaft, dafür einen Kredit aufzunehmen.

Der Konsumklima-Index der GfK ist zwar im Vergleich zum August ganz leicht um 0,1 auf 10,5 Punkte gefallen - doch sowohl Konjunktur- als auch Einkommenserwartungen sind gestiegen. Der nach wie vor exzellente Arbeitsmarkt bietet demnach gute Voraussetzungen für eine deutliche Steigerung der Einkommen. Für den Oktober erwarten die Nürnberger Fachleute dementsprechend eine leichte Verbesserung des Konsumklimas. Für das ganze Jahr 2018 geht die GfK davon aus, dass der private Konsum real um 1,5 Prozent zulegt.

Die Konsumklimastudie basiert auf monatlich rund 2000 Verbraucherinterviews im Auftrag der Europäischen Union. Das Konsumklima bezieht sich nicht nur auf die Ausgaben im Einzelhandel, sondern umfasst auch Mieten, Reisen und Gesundheit.

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