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Angeblich unrentable Strecken

Flixtrain sieht sich bei Trassenvergabe benachteiligt

Ein Flixtrain fährt in den Hamburger Hauptbahnhof ein. Foto: Daniel Reinhardt
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Ein Flixtrain fährt in den Hamburger Hauptbahnhof ein. Foto: Daniel Reinhardt

Berlin (dpa) - Der private Verkehrsanbieter Flixmobility sieht sich bei der Trassenvergabe für Fernzüge durch die Netzgesellschaft der Deutschen Bahn benachteiligt.

Die Verbindungen, die den Zügen der Marke Flixtrain für 2019 zugewiesen wurden, seien «sehr schwer wirtschaftlich zu betreiben», sagte Flixmobility-Geschäftsführer André Schwämmlein der «Wirtschaftswoche». «Wir beanstanden dies nun bei der DB Netz und gehen von einer Prüfung durch die Bundesnetzagentur aus», fügte er hinzu.

Flixmobility hat für den neuen Fahrplan ab Dezember vier Linien beantragt. Drei der Linien könnten in dem von DB Netz nun vorgelegten Fahrplan nicht rentabel betrieben werden, stellte ein internes Gutachten fest. 

So wären die Flixtrain-Züge auf der Strecke Berlin-München an einigen Tagen bis zu sechs Stunden unterwegs und damit mehr als zwei Stunden länger als die ICE der Deutschen Bahn.

Die Deutsche Bahn wies den Vorwurf der Diskriminierung zurück. Ihre Planer hätten Anfang Juli einen Entwurf, den sogenannten vorläufigen Netzfahrplan, an alle Bahnbetreiber versandt.

«Mit Flixtrain ist die DB Netz AG bereits im Gespräch, um etwaige Wünsche des Unternehmens im weiteren Prozess der Fahrplanerstellung 2019 zu berücksichtigen», ebenso wie die Anmerkungen und Wünsche der anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen, stellte eine Bahnsprecherin fest.

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