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Berliner Flughafen Tegel

Easyjet peilt nach Air-Berlin-Kosten Gewinn an

Easyjet unterhält in Tegel 25 Maschinen, die von Air Berlin übernommen wurden. Foto: Paul Zinken
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Easyjet unterhält in Tegel 25 Maschinen, die von Air Berlin übernommen wurden. Foto: Paul Zinken

Luton/Berlin (dpa) - Die Übernahme von Teilen der insolventen Air Berlin hat Easyjet Millionen gekostet - nun soll sie sich für die britische Fluggesellschaft auszahlen. Im neuen Geschäftsjahr ab Oktober will Easyjet am Berliner Flughafen Tegel Geld verdienen.

Für das jetzt endende Geschäftsjahr geht das Unternehmen noch von Anlaufverlusten von 115 Millionen Pfund (129 Mio Euro) an dem neuen Standort aus. Dies teilte Easyjet am Freitag in Luton bei London mit. Zusammen mit Sonderkosten summiert sich der Fehlbetrag am neuen zweitgrößten Standort auf 160 Millionen Pfund (179 Mio Euro) - wie vom Management zu Anfang prognostiziert.

Insgesamt sieht sich der Billigflieger auf Kurs. Der um Sonderposten bereinigte Vorsteuergewinn dürfte zwischen 570 und 580 Millionen britische Pfund (639 bis 651 Mio Euro) erreichen, hieß es. Bisher war Easyjet-Chef Johan Lundgren von 550 bis 590 Millionen Pfund ausgegangen. Im kommenden Geschäftsjahr bis Ende September 2019 will der Ryanair-Rivale sein Flugangebot nun um zehn Prozent ausweiten.

Easyjet unterhält in Tegel 25 Maschinen, die von Air Berlin übernommen wurden. Zwölf Flugzeuge fliegen vom zweiten Berliner Flughafen in Schönefeld.

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