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Billigflieger will in England bleiben

Easyjet bereitet sich auf Brexit vor

Easyjet drängt die britische Regierung und die EU, einen völlig freien und deregulierten Luftverkehrsmarkt auch nach dem Brexit aufrecht zu erhalten. Foto: Hannibal/Archiv
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Easyjet drängt die britische Regierung und die EU, einen völlig freien und deregulierten Luftverkehrsmarkt auch nach dem Brexit aufrecht zu erhalten.

London - Die britische Billigairline Easyjet rüstet sich für den Brexit. Man werde ein Luftverkehrsbetreiber-Zeugnis (AOC) in der Europäischen Union beantragen, teilte das Unternehmen mit. Dies sei eine Art Vorsorgemaßnahme.

Eine Verlagerung der Firmenzentrale aus Luton bei London sei aber nicht vorgesehen.

Easyjet drängt die britische Regierung und die EU, einen völlig freien und deregulierten Luftverkehrsmarkt auch nach dem Brexit aufrecht zu erhalten. «Das würde bedeuten, dass Easyjet und alle europäischen Fluglinien weiterhin so operieren können wie heute», betonte der Billigflieger in einer Erklärung.

Man habe bereits vor dem Referendum am 23. Juni informelle Gespräche über ein AOC geführt. Ausdrücklich hieß es: «Wir haben keine Pläne, von Luton wegzugehen - unserem Zuhause seit 20 Jahren.»

Zuvor hatte der britische Nachrichtensender Sky News unter Berufung auf Kreise berichtet, Easyjet erwäge als Reaktion auf das Brexit-Votum, Großbritannien den Rücken zu kehren. Dazu habe es erste Gespräche mit Vertretern der EU-Mitgliedstaaten gegeben.

dpa

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