Oetker lässt Geschichte in NS-Zeit aufarbeiten

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Besondere Enthüllungen aus der NS-Zeit erwartet der Oetker-Konzern nicht.

Bielefeld - Der Oetker-Konzern wirft einen Blick zurück und lässt seine Geschichte in der NS-Zeit aufarbeiten. Seit 2009 forscht die Universität Augsburg bereits. Über Ergebnisse munkelt man bereits.

Der Bielefelder Oetker-Konzern lässt seine Geschichte im Nationalsozialismus wissenschaftlich aufarbeiten. Der Forschungsauftrag an die Universität Augsburg werde seit 2009 umgesetzt und ende im Juli, sagte Konzernsprecher Jörg Schillinger am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa und bestätigte einen Bericht der Süddeutschen Zeitung. Die Ergebnisse würden voraussichtlich 2013 veröffentlicht.


Das sind die reichsten Deutschen

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Platz 1: Familie Karl Albrecht, Aldi Süd, 17,35 Milliarden Euro - Quelle: manager magazin Spezial, Oktober 2009 © dpa
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Platz 2: Theodor Albrecht (gestorben am 24. Juli 2010), Aldi Nord, 16,75 Milliarden Euro © dpa
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Platz 3: Dieter Schwarz, Lidl-Gruppe, 10 Milliarden Euro © dpa
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Platz 4: Familie Otto, im Bild Werner Otto mit seiner Frau Maren, 8,15 Milliarden Euro © dpa
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Platz 5: Familie Reimann, Reckitt Benckiser, 7,15 Milliarden Euro © Clerasil
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Platz 6: Susanne Klatten, 7 Milliarden Euro © dpa
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Platz 7: Familie Reinhold Würth, 6,8 Milliarden Euro © dpa
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Platz 8: Familie Oetker, hier August Oetker, 6,35 Milliarden Euro © dpa
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Platz 9: Die Tchibo-Erben Günter und Daniela Herz, 6 Milliarden Euro © dpa
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Platz 10: Familie Braun, hier Georg Ludwig Braun, 5,1 Milliarden Euro © dpa

Sensationelle Enthüllungen seien aber nicht zu erwarten, betonte Schillinger. Das Nahrungsmittelunternehmen Oetker sei nicht kriegswichtig gewesen und habe kaum Zwangsarbeiter gehabt. 

dpa/lnw

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