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Ehemaliger Adidas-Besitzer

Französischer Magnat und Ex-Marseille-Chef Bernard Tapie gestorben

Der französische Geschäftsmann Bernard Tapie
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Der französische Geschäftsmann Bernard Tapie ist tot

Der umstrittene Manager und Ex-Politiker Bernard Tapie ist tot. In Deutschland war er vor allem als Adidas-Besitzer bekannt.

Paris - Der französische Geschäftsmann und Ex-Politiker Bernard Tapie ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 78 Jahren, wie seine Familie der Zeitung La Provence sagte. Todesursache ist demnach eine Krebserkrankung.

Nach Erfolgen als Chef des Radsportteams La Vie Claire übernahm Tapie 1985 Olympique Marseille und führte den Traditionsclub aus einer jahrelangen Krise wieder an die Spitze. Mit ihm als Präsident gewann Olympique vier Meisterschaften (1989-1992), 1993 als bis heute einziger Verein Frankreichs auch die Champions League.

Tapie hatte Franz Beckenbauer* 1990 nach dem WM-Triumph als Trainer nach Marseille geholt. Er wechselte wenig später auf den Posten des Technischen Direktors. Auch Rudi Völler* spielte von 1992 bis 1994 für Olympique.

Französischer Magnat Bernard Tapie gestorben: Verurteilt wegen Schmiergeldaffäre um Olympique Marseille

Mit Olympique war Tapie auch in einen der größten Skandale der europäischen Fußballgeschichte verwickelt. Nach dem Gewinn des fünften Ligatitels in Folge kam 1993 heraus, dass vor dem Spiel gegen Valenciennes Schmiergelder gezahlt wurden. Der Titel wurde aberkannt, der Club 1994 in die 2. Liga strafversetzt.

Wegen der Schmiergeldaffäre wurde Tapie Ende 1995 zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Schon zuvor musste Tapie Privatinsolvenz anmelden. Unter dem sozialistischen Präsidenten François Mitterrand war Tapie in den 90er Jahren auch Minister für Städtebau. 

Olympique schrieb zu Tapies Tod auf Twitter, er hinterlasse eine große Lücke im Herzen der Marseiller und werde für immer Teil der Clublegende sein.

Französischer Magnat Bernard Tapie gestorben: In Adidas-Affäre freigesprochen

In Deutschland war Tapie vor allem als ehemaliger Adidas-Besitzer bekannt. Der Verkauf seiner Anteile an dem Sportartikelhersteller beschäftigte jahrelang die Gerichte. Im Juli 2019 wurde er vom Vorwurf des Betrugs und der Hinterziehung öffentlicher Gelder freigesprochen.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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