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Nach Führungskrise

Aus eins mach zwei: ThyssenKrupp richtet sich neu aus

Das Unternehmenslogo von Thyssenkrupp in der Zentrale in Essen.
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Das Unternehmenslogo von Thyssenkrupp in der Zentrale in Essen.

Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat die Weichen für seine Neuausrichtung gestellt.

Essen - Der Industriekonzern Thyssenkrupp hat die Weichen für seine Neuausrichtung gestellt. Der Aufsichtsrat stimmte am Sonntag bei einer außerordentlichen Sitzung einstimmig für die Pläne des Vorstands, den Konzern in zwei eigenständige Unternehmen aufzuspalten. Der Vorstand sei zudem damit beauftragt worden, in den kommenden Monaten die "Details der Transaktion auszuarbeiten", teilte Thyssenkrupp mit.

Zum neuen Chef des Gesamtkonzerns wurde Guido Kerkhoff bestellt - er hatte das Amt bereits übergangsweise inne, nachdem Konzernchef Heinrich Hiesinger im Sommer überraschend seinen Posten niedergelegt hatte. Kerkhoff dankte dem Aufsichtsrat für das Vertrauen und die Unterstützung für die Neuaufstellung von Thyssenkrupp. Zum neuen Chef des Aufsichtsrats wurde Bernhard Pellens gewählt.

Der Konzern soll in zwei Unternehmen aufgespalten werden

Thyssenkrupp hatte am Donnerstag erklärt, dass der Konzern aufgespalten werden soll. Demnach sollen die Industriegüter- und die Werkstoffgeschäfte künftig als "eigenständige, börsennotierte Gesellschaften mit direktem Kapitalmarktzugang geführt werden".

Thyssenkrupp Industrials mit etwa 90.000 Mitarbeitern soll den Plänen zufolge ein reines Industriegüterunternehmen werden und aus drei Einheiten bestehen - dem Aufzuggeschäft, dem Automobilzulieferergeschäft und dem Kernanlagenbau. Thyssenkrupp Materials mit rund 40.000 Mitarbeitern soll ein Werkstoffkonzern werden, der die Stahl- und Edelstahlproduktion, den Materialhandel und die stahlnahe Weiterverarbeitung vereint.

Der Traditionskonzern war zuletzt von einer Führungskrise beherrscht worden. Anfang Juli war Konzernchef Hiesinger mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Als Grund gab er unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens an. Nur wenig später legte Aufsichtsratschef Ulrich Lehner sein Amt nieder.

AFP

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