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Flugzeugbauer

Airbus verhandelt wieder mit IG Metall über Konzernumbau

Airbus
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Mitglieder der IG Metall stehen vor einem Werkstor von Airbus in Hamburg-Finkenwerder.

Airbus will in diesem Jahr wieder durchstarten. Ein Arbeitskampf käme dem Flugzeugbauer da gar nicht gelegen.

Hamburg - Im Konflikt um den Umbau der zivilen Flugzeugfertigung in Deutschland haben Airbus und die IG Metall am Montag abermals Verhandlungen begonnen.

Sollte auch diese siebte Verhandlungsrunde in Hamburg kein Ergebnis bringen, will die Gewerkschaft ihre Mitglieder zu einer Urabstimmung über einen Streik aufrufen. Zuletzt hatten sich Anfang Dezember mehr als 14.000 Beschäftigte an teils mehrtägigen Warnstreiks beteiligt und mitten im Jahresendspurt die Produktion weitgehend lahmgelegt. Ausgang und Dauer der Gespräche sind offen. Aus Verhandlungskreisen hieß es, Ergebnisse könnten möglicherweise erst am Dienstag verlauten.

Der Verhandlungsführer und norddeutsche Bezirksleiter der IG Metall, Daniel Friedrich, hatte zuvor den Belegschaften in einem Flugblatt geschrieben, die bislang letzte Verhandlungsrunde am 14. Januar habe erste Fortschritte gebracht. Am Montag muss sich nach seinen Worten „zeigen, wie verlässlich die bisherigen Gespräche am Ende des Tages sind“. Airbus möchte den Verhandlungsstand nicht kommentieren.

Der weltweit führende Hersteller von Verkehrsflugzeugen will die Montage von Flugzeugrümpfen und -strukturen in einem neuen Tochterunternehmen zusammenfassen. Betroffen wären die Airbus-Werke Stade, Teile des Standorts Hamburg sowie die Airbus-Tochter Premium Aerotec mit drei der vier Augsburger Werke und den Standorten Bremen und Nordenham. Zudem will der Flugzeugbauer die Teilefertigung bei Premium Aerotec in Augsburg, im friesischen Varel und in Rumänien an einen Investor verkaufen. Der ursprüngliche Plan, den Umbau bereits Anfang 2022 umzusetzen, wurde angesichts des Widerstandes bei IG Metall und Belegschaft aufgeschoben. dpa

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