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Aigner: Strom darf nicht zu teuer werden

Berlin - Private Stromkunden dürfen nach Worten von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) bei der Energiewende nicht überfordert werden. „Der Anstieg der Strompreise muss begrenzt werden“, sagte Aigner am Montag.

Die Vorschläge von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) für eine Kosten-Begrenzung seien daher „ein wichtiges Signal an die Verbraucher“. Aigner sagte, sie unterstütze Altmaier ausdrücklich in dem Ziel, geltende Ausnahmeregelungen für die Wirtschaft auf den Prüfstand zu stellen und zu begrenzen. Bei der weiteren Umsetzung des Umbaus der Stromversorgung seien bezahlbare Energie und eine gerechte Kostenverteilung von zentraler Bedeutung.

Windenergie-Agentur kritisiert Altmaiers Strompreis-Pläne

Die Bremerhavener Windenergie-Agentur (WAB) hat die Pläne von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) für eine Deckelung der Ökostrom-Umlage kritisiert. Diese zerstörten das Vertrauen in die erneuerbaren Energien und schreckten Investoren ab, teilte WAB-Geschäftsführer Ronny Meyer am Montag mit.

Altmaier will die Umlage für zwei Jahre einfrieren und Erhöhungen danach auf 2,5 Prozent jährlich begrenzen. Dadurch will der Minister den Strompreisanstieg eindämmen. Meyer sprach von einer einseitigen Diskussion zulasten der erneuerbaren Energien und forderte die wahren Kosten der konventionellen Stromerzeugung miteinzubeziehen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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