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Studie

2018 wird starkes Jahr für Börsengänge in Deutschland

Der Börsengang der DWS 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse. Foto: Arne Dedert
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Der Börsengang der DWS 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse. Foto: Arne Dedert

Frankfurt/Main (dpa) - Der Drang von Unternehmen an die Börse ist 2018 in Deutschland laut Experten so stark wie zuletzt zur Jahrtausendwende.

Zwar habe es im dritten Quartal mit Creditshelf nur einen Börsengang (Initial Public Offering/IPO) hierzulande gegeben, stellte das Beratungsunternehmen EY fest. Im Jahresverlauf waren es aber schon 15 Kandidaten mit einem Emissionsvolumen von insgesamt rund neun Milliarden US-Dollar (7,65 Mrd Euro).

Das sei bereits mehr als im gesamten vorigen Jahr, als 14 Unternehmen den Schritt aufs Parkett wagten und dabei 3,7 Milliarden US-Dollar einsammelten.

«Und mit mehreren namhaften IPO-Kandidaten, die ihre Börsenpläne bereits publik gemacht haben, wird 2018 voraussichtlich das stärkste IPO-Jahr seit dem Jahr 2000», schreibt EY in einer am Dienstag veröffentlichten Studie.

Für den 2. Oktober ist die Erstnotiz des Münchner Elektroroller-Herstellers Govecs vorgesehen, auch der Bremsenhersteller Knorr-Bremse hat seine Börsenpläne bereits öffentlich gemacht.

«Etliche Unternehmen - sowohl klassische Industriekonzerne als auch Technologieunternehmen - stehen derzeit in den Startlöchern. Gut möglich, dass in den kommenden Monaten noch einige namhafte Börsenneulinge dazukommen», sagte EY-Experte Martin Steinbach. Im Gesamtjahr hält EY in Deutschland mindestens 18 Börsengänge für realistisch.

Damit wächst der deutsche IPO-Markt gegen den Trend: Weltweit sank die Zahl der Börsengänge im dritten Quartal zum Vorjahreszeitraum um 22 Prozent auf 302. Das Emissionsvolumen stieg jedoch - vor allem dank einiger sehr großer Börsengänge in China - um neun Prozent auf fast 48 Milliarden US-Dollar.

Mitteilungen EY

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