Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Idee mit Potenzial

Wissenschaftspreis für Brennstoff aus Kaffeesatz

Kaffee mit Zucker - Kaffeesatz kann als Bio-Brennstoff eingesetzt werden. Foto: Uwe Anspach
+
Kaffee mit Zucker - Kaffeesatz kann als Bio-Brennstoff eingesetzt werden. Foto: Uwe Anspach

Berlin (dpa) - Aus Kaffeesatz wird Bio-Brennstoff: Mit dieser Idee hat die vietnamesische Studentin Dang Huyen Chau von der Technischen Universität Dresden einen Wissenschaftspreis für junge Erfinder gewonnen.

Die Jury der internationalen Berliner Wissenschaftskonferenz «Falling walls» vergab den Preis für das große und praktische Potenzial der Idee. Der ölhaltige Kaffeeabfall enthalte wertvolles Material, das unkompliziert gesammelt und sehr gut wiederverwertet werden könne, erläuterte Carl-Henrik Heldin, Vorsitzender der Nobelstiftung, am Mittwoch die Entscheidung der Jury. Der Brennstoff soll unter anderem zum Heizen und Kochen verwendet werden. Dang Huyen Chau lebt seit drei Jahren in Deutschland und hat in Dresden gerade ihren Master gemacht.

Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Für den Wettbewerb konkurrierten weltweit 2400 Bewerber, 100 Kandidaten reisten für das Finale nach Berlin. Sie hatten jeweils drei Minuten Zeit, ihre Idee Jury und Publikum vorzustellen. Den undotierten Publikumspreis gewann Chiedza Kambasha aus Zimbabwe. Sie begeisterte die Zuschauer mit ihrer Präsentation eines Bio-3-D-Druckers, der kleinere Organe wie Blasen, Nieren und Hauttransplantate herstellen kann. Das zweitägige Forschertreffen «Falling walls» ging am Mittwoch in Berlin zu Ende.

Pressefotos

Kommentare