US-Forscher: Erdähnlicher Planet entdeckt

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Washington - US-Forscher haben möglicherweise einen bewohnbaren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. "Gliese 581g" soll unserer Erde so ähnlich sein wie kein anderer.

Wie die US-Raumfahrtorganisation NASA mitteilte, sind Astronomen der University of California auf einen Trabanten gestoßen, auf dessen Oberfläche flüssiges Wasser existieren könnte. Damit käme "Gliese 581g" unserer Erde so nah wie kein anderer der bisher nachgewiesenen Planeten.


Der "Erd-Zwilling" liegt in einem Sonnensystem rund 20 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er umkreist seinen Stern "Gliese 581" in weniger als 37 Tagen und liege, so die Wissenschaftler, in einer bewohnbaren Zone, sprich in einem Gürtel, wo Wasser in flüssiger Form vorkommt. "Gliese 581g" ist circa 20 bis 40 Prozent größer als unsere Erde und hat auch etwa drei- bis viermal so viel Masse.

Können damit auf dem Trabanten Menschen leben? Nicht unbedingt. Er gilt nur durch diese Eigenschaften allgemein als "bewohnbar", weil sie grundsätzlich Leben ermöglichen würden.  


Mond oder Erde?

Landschaften  Mond Welt Reise
Plätze an denen sich Himmelsplanet und Erde ziemlich ähnlich sind: 1. Bolivien: Valle de la Luna – Mondtal. Es liegt ungefähr zehn Kilometer südöstlich der Stadt La Paz. Das Mondtal entstand im Lauf von Millionen Jahren durch Erosion. © dpa
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Im Valle de la Luna finden sich zahlreiche Formationen aus Salzgestein. © dpa
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2. Chile: Die Atacama-Wüste im Norden Chiles ist etwa 15 Millionen Jahre alt und gilt als die trockenste Wüste weltweit. © dpa
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3. Kalifornien: Von Gott verlassen, aber mit himmlischer Ruhe gesegnet: Das Death Valley ist der trockenste Nationalpark der USA, umschlossen von mehreren Gebirgen. © dpa
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4. Hawai: Der Volcanoes National Park auf Hawaii sieht fast mehr nach Mond aus als der Mond selbst. Millionen Jahre waren Vulkane hier aktiv und haben eine dramatische Landschaft geschaffen. © dpa
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5. Island: Fast so einsam wie auf dem Mond ist es hier. Und die Landschaft aus Felswüsten, Eiskappen und kahlen Gipfeln ist ähnlich schroff – ein Kunstwerk aus Stein und Sand. © dpa
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6. Lanzarote: Die 845 Quadratkilometer große Kanareninsel Lanzarote ist zu drei Vierteln mit Lava bedeckt, ausgespieen von etwa 100 Vulkanen in den Jahren 1730 bis 1736. © dpa
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7. USA: Der Mono Lake ist ein alkalischer See mit hohem Salzgehalt, der gespickt ist mit märchenhaften Steinformationen und vulkanischen Inseln. © dpa
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8. Namibia: Das Dead Vlei ist eine Ton- und Salzpfanne mit einer Wüstenlandschaft, die kein Wasser mehr erreicht. © dpa
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9. Neuseeland: Vulkangestein und türkisblaues Wasser. © dpa
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10. Teneriffa: Der Pico del Teide ist mit über 3700 Metern der dritthöchste Inselvulkan der Erde. © dpa

Unsere Erde aus dem All betrachtet

Die Inselkette Hawaii im Pazifischen Ozean besteht aus 137 Inseln, von denen die wenigsten bewohnt sind. Die meisten Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Durch die Zusammenstellung verschiedener Satellitenaufnahmen erscheint die Inselkette auf der Aufnahme dreidimensional. © DLR
Die Fotos wurden aus 700 Kilometern Höhe aufgenommen und sollen zeigen, wo der Mensch seinen Fingerabdruck auf der Erde hinterlassen hat und welche Orte noch unberührt sind. Seit 1999 gehört auch die Museumsinsel in Berlin als weltweit einzigartiges bauliches Ensemble zum Weltkulturerbe. © DLR
An der Pazifikküsten im Norden Perus befindet sich Chan Chan, die Hauptstadt des ehemaligen Chimú-Königreichs. Die Stadt wurde um 1300 komplett aus Lehm errichtet und war rund 200 Jahre später die größte Siedlung auf dem südamerikanischen Kontinent.  © DLR
Der Everglades-Nationalpark reicht bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel und beherbergt rund 350 verschiedene Vogelarten sowie zahlreiche Süß- und Salzwasserfische. Auf Grund zunehmender Umweltverschmutzung und zerstörerischer Hurrikans wurden die Everglades auf die rote Liste des gefährdeten Welterbes aufgenommen. © DLR
Die Pyramiden von Gizeh sind das einzige noch erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den ältesten Bauwerken der Menschheit. © DLR
Der Ilulissat-Eisfjord an der grönländischen Westküste wurde im Jahr 2004 zum Weltnaturerbe erklärt. Er erstreckt sich über 40 Kilometer Länge und ist sieben Kilometer breit. Durch den angeschlossenen Gletscher Sermeq Kujalleq werden ständig Eis und Eisberge durch den Fjord gespült. © DLR
Anlässlich des internationalen Jahres der Astronomie stellten die Unesco und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Paris spektakuläre Satellitenbilder von Welterbestätten im XXL-Format aus. Dieses Bild zeigt die arktische Landschaft Laponia im schwedischen Lappland. Die Gegend ist weitgehend vom Menschen unberührt und von Wälder, großen Flüssen und zahllosen Seen durchzogen. © DLR
Das Mount-Kenya-Massiv ist mit seinen 5199 Metern nach dem Kilimandscharo der zweithöchste Berg Afrikas. Der erloschene Vulkan wird von einem rund 700 Quadratkilometer großen Nationalpark umgeben und liegt etwa 140 Kilometer nordöstlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi. © DLR
Die Stadt Samarra im Nordirak existiert seit dem neunten Jahrhundert und war einst eine der größten Städte Mesopotamiens. Viele Spuren ihrer Geschichte, zum Beispiel Ruinen der Kalifenpaläste, sind heute archäologische Ausgrabungsstätten. © DLR
Der bekannteste Berg im australischen Uluru-Kata Tjuta National Park ist mit Sicherheit der Uluru, auch Ayers Rock genannt. Der Inselberg erhebt sich rund 350 Meter über die Landschaft und besteht komplett aus Sandstein. © DLR

Quelle: rosenheim24.de

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