Himmelsspektakel: Es regnet Sternschnuppen

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Sternschnuppen-Nächte: Die erste nachgewiesene Beobachtung der Perseiden gelang in China vor rund 2000 Jahren.

Landkreis - Tausende Sternschnuppen entfachen derzeit ein Feuerwerk am Nachthimmel. Das liegt am Perseidenstrom, der am Donnerstagabend sein Maximum erreichen wird.

Mit rund 100 Meteoren rechnen die Astronomen an dem Tag pro Stunde. Darunter werden auch etliche helle Objekte sein, die man Boliden oder Feuerkugeln nennt. Am Samstag endet das Himmelsspektakel.


Ob das Wetter beim Beobachten der Sternschnuppen mitspielt, ist fraglich. "In der Nacht zum Mittwoch sieht es in der Osthälfte gut aus", sagte am Montag Meteorologe Robert Scholz vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach.

In der Nacht zum Donnerstag könnten die Menschen im äußersten Nordwesten möglicherweise die Sternschnuppen beobachten. Wenig Hoffnung macht Scholz wegen dicker Wolken und Regen für die Nacht zum Freitag: "Da braucht man überall viel Glück." Aber bis dahin könne sich auch noch etwas ändern.


Die Sternschnuppen scheinen aus dem Sternbild Perseus zu strömen und kamen so zu ihrem Namen. In Wirklichkeit kollidiert die Erde auf ihrer Bahn um die Sonne alljährlich mit abgesprengten Bruchstücken des Kometen 109P/Swift-Tuttle. Diese verglühen in der Lufthülle unseres Planeten.

Die erste nachgewiesene Beobachtung der Perseiden gelang in China vor rund 2000 Jahren. Später gab es Aufzeichnungen aus Japan und Korea. Die erste bekannte Beobachtung aus Europa geschah im Jahr 811.

Im Volksmund werden die Perseiden auch Laurentius-Tränen genannt, nach dem Märtyrer, der der Legende zufolge am 10. August 258 nach Christus in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde.

dpa

Prophezeiungen: Wann die Welt untergehen sollte

Weltuntergang Katastrophe
Mit dem Katastrophenfilm „2012“ bringt Regisseur Roland Emmerich erneut den drohenden Weltuntergang auf die Leinwand.  © dpa
Weltuntergang Katastrophe
Katastrophale Szenarien in „2012“ zeigen die anstehende Apokalypse im Jahr 2012. Doch glaubt man den ganzen Prohezeiungen, hätte die Welt schon längst untergehen müsssen. © Verleih
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Die Angst um ein bevorstehendes Weltende gibt es schon seit Menschengedenken. Laut Offenbarung des Johannes bebte bereits die Erde und die Sterne fielen vom Himmel. © dpa
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Astronomen glaubten im Jahr 1169 in einer Planetenkonstellation das Weltende erkennen zu können. © dpa
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So sah es auch der Astronom Johannes von Toledo im Jahr 1186. Nach seiner Prophezeiung brach in Europa eine Massenhysterie aus. Der Kaiser von Byzanz etwa ließ alle Fenster seines Palastes zumauern. © dpa
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Die Stellung verschiedener Planeten veranlasste sogar 20.000 Londoner, aus der Stadt auf die umliegenden Berge zu fliehen. Denn am 1. Februar 1524 sollte eine Sintflut London zerstören. © dpa
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In Sachen Weltuntergang hatte auch Martin Luther ein Wörtchen mitzureden. Gleich dreimal sagte er das Ende der Welt voraus, nämlich für die Jahre 1532, 1538 und 1541. Danach gab er auf. © dpa
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Die Angst vor katastrophalen Flutwellen wie in dem Film “The Day After Tomorrow„ geisterte auch im Jahre 1666 herum. Nach Angaben von Mathematikern sei die Zahl die Summe aus der apokalyptischen 1000 und der satanischen 666. © Verleih
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Viele setzten den Weltuntergang mit der Auferstehung Christi gleich. So verkündete eine Wahrsagerin, dass sie im Jahr 1814 den Messias zur Welt bringen würde. Nach der Geburt sollte das Ende anstehen. Ihre Anhänger würden überleben, sie starb zehn Tage nach der Geburt. © dpa
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Zahlreiche Theologen errechneten mit Hilfe der Bibel den Tag des Jüngsten Gerichts. Am 21. März 1843 um Mitternacht, am Frühligsanfang, würde die Welt untergehen, denn da habe sie begonnen. © dpa
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Wieder um Mitternacht, nur einige Jahrzehnte später, sollte die nächste Prophezeiung wahr werden. Im Mai 1910 näherte sich der Halleysche Komet der Erde. Massenpanik brach aus. Hunderte Menschen begingen Selbstmord. © dpa
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Panik und Flucht ist typisch bei solchen schauerlichen Prophezeiungen. Nicht selten verschenken Verzweifelte ihr Hab und Gut oder versuchen, die letzten Tage zu genießen.... © dpa
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....oder zu beten.  In Oklahoma musste die Polizei sogar ein Mädchen vom Altar einer Sekte retten, die ihren Gott mit einem Menschenopfer zu besänftigen versuchten. © dpa
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Der kalifornische Pastor Mihran Ask behauptete, dass im Januar 1957 der große Kampf zwischen Gut und Böse stattfinden würde. Millionen von Menschen sollten verbrannt und die Erde versengt werden. © dpa
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Hippie-Kultur Charles Manson war fest davon überzeugt, dass die „Beatles“ die Engel der Apokalypse seien. Sein Fazit: Die Welt geht im Jahre 1969 unter. © dpa
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Eine Flutkatastrophe sah der Guru Bhagwan Shree Rajneesh vorher. Die Weltstädte Tokyo, New York, San Fransisco, Los Angeles und Bombay sollten zwischen 1984 und 1999 zerstört werden. © dpa
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Berühmt für seine Prophezeiungen: Nostradamus. Er sagte für Juli 1999 den Weltuntergang voraus. © dpa
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Das Datum 9.9.1999, 9 Uhr verängstigte die Mitglieder einer indonesischen Sekte. Um der Apokalypse zu entgehen, schlossen sie sich neun Tage lang in ihren Häusern ein. © dpa
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Tierisch war die Prophezeiung in einem Armenviertel in Peru. Die Geburt eines dreibeinigen Entenkükens war ein Zeichen für den Weltuntergang im Jahr 2000. © dpa
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Das Millennium sollte für viele das Ende der Welt bedeuten, etwa für den Physiker und Mathematiker Sir Isaac Newton. © dpa
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Zahlreiche Astronomen glaubten, dass Ende Mai 2000 der Stern von Betlehem zurückkehren und somit ein Schreckensereignis eintreten würde. © dpa
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Die Szenarien eines Weltuntergangs sind zahlreich. Etwa Zerstörungen durch Außerirdische, Roboter oder die Menschen selbst gehören dazu... © dpa
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...oder Naturkatastrophen wie Stürme, Flutwellen.... © dpa
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...oder Vulkanausbrüche. © dpa
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Kometeneinschläge oder eine Supernova lösen nicht nur Angst und Schrecken aus,... © dpa
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...sondern auch Verzweiflung und Trauer. © dpa
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Der 21. Dezember 2012 ist der nächste Termin des Weltuntergangs. Das haben die Maya berechnet, denn da endet ihre Zeitrechnung. Sollte die Apokalypse nicht einteten - die nächste könnte nach Ansicht diverser Sekten 2076 anstehen. © dpa

Quelle: rosenheim24.de

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