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Unentdeckte Tierarten am Wendelstein?

Zwei Collembolen (Springschwänze) - echte Höhlentiere aus der Wendelsteinhöhle.Größe etwa 1 mm / 2 mm
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Zwei Collembolen (Springschwänze) - echte Höhlentiere aus der Wendelsteinhöhle.

Brannenburg - Das erste "Biospeläologisches Symposium" soll die letzen Geheimnisse des Wendelstein offenbaren. Die Tierwelt am Gipfel ist bislang kaum erforscht.

Kaum zu glauben, dass es im Gipfelbereich des bestens erschlossenen Wendelsteins noch Dinge gibt, die kaum je ein Mensch zu Gesicht bekommen hat. Die Tierwelt der Wendelsteinhöhle ist solch ein Geheimnis - eine Welt für sich, die insgesamt noch kaum erforscht ist. Nur wenige Spezialisten beschäftigen sich mit dieser Materie.

Mit Lupe und Mikroskop

Siebzehn von ihnen sind vom 5. bis 7. Oktober auf dem markanten Aussichtsberg zu Gast. Am Samstag werden sie mit Lupe und Mikroskop in der Höhle versuchen, Tiere zu finden, von deren Existenz am Wendelstein noch niemand weiß. Veranstalter des ersten biospeläologischen Symposiums am Wendelstein, welches vom Oberaudorfer Höhlenspezialist Peter Hofmann angeregt wurde, ist der Verband der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V.. Stefan Zaenker, einer der besten Kenner dieser Materie in Deutschland, wird es leiten.

Werden neue Tierarten entdeckt?

Danach, so ist Peter Hofmann sicher, ist die Fachwelt um einige Erkenntnisse reicher: "Noch niemand hat sich mit den Kleinstlebewesen der Höhle systematisch beschäftigt - bislang haben wir nur einzelne Beobachtungen und Funde. Dabei handelt es sich meist um Insekten oder Spinnentiere, nur wenige Millimeter groß. Bei einer systematischen Suche ist es nicht einmal ganz ausgeschlossen, dass man gänzlich neue Tierarten entdecken kann - ein faszinierender Gedanke."

Während der zweieinhalb Tage stehen neben der Feldarbeit natürlich Fachreferate mit auf dem Programm der Tagung auf der Mitteralm. Die Wendelsteinbahn GmbH unterstützt die Forschungsarbeiten.

Pressemeldung Wendelsteinbahn GmbH

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