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Usutu-Virus

Amselsterben vermutlich noch schlimmer als 2018

Nabu-Vogelkundler Lars Lachmann befürchtet, schätzt die Zahl toter Amseln auf etwa eine halbe bis eine Million jährlich. Foto: Michael Beusch/Nabu
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Nabu-Vogelkundler Lars Lachmann befürchtet, schätzt die Zahl toter Amseln auf etwa eine halbe bis eine Million jährlich. Foto: Michael Beusch/Nabu

Berlin/Hamburg (dpa) - Das tropische Usutu-Virus wird Experten zufolge in diesem Jahr vermutlich zu einem noch stärkeren Amselsterben in Deutschland führen als im vergangenen Jahr. Es sei deutlich feuchter und mückenreicher als im Vorjahr.

«Daher könnte die diesjährige Usutu-Saison noch stärker ausfallen», sagte Usutu-Experte Renke Lühken vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Mücken übertragen das Virus.

Seit Jahresbeginn seien deutschlandweit über 1300 Verdachtsfälle gemeldet worden, teilte der Naturschutzbund (Nabu) mit. Bei der bisher schwersten Usutu-Epidemie 2018 seien es im gleichen Zeitraum 800 Meldungen gewesen. Die Zahlen gebe nur einen Bruchteil der tatsächlich erkrankten Vögel wider, betonte Vogelkundler Lars Lachmann vom Nabu. Er schätzt die Zahl toter Amseln auf etwa eine halbe bis eine Million jährlich.

Infizierte Vögel wirken krank und apathisch, bis sie nach einigen Tagen sterben. Das Virus wurde 2011 erstmals hierzulande registriert. Nabu und Tropenmediziner bitten darum, kranke oder verendete Tiere zu melden und möglichst zur Untersuchung einzusenden. «Man kann die Vögel auch in vielen Kreisveterinärämtern abgeben», sagte Lachmann.

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