100-Jahr-Feier am Südpol

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Norwegens Premier Jens Stolten enthüllt die Büste zu Ehren Amundsens.

Oslo/Südpol - Vor genau hundert Jahren hat der Norweger Roald Amundsen mit seiner Expedition den Südpol als erster erreicht.

Mehrere hundert Menschen haben Amundsen deshalb am Mittwoch am Südpol geehrt.


Wie die Nachrichtenagentur NTB berichtete, wurde bei 40 Grad minus und in Anwesenheit des norwegischen Regierungschefs Jens Stoltenberg eine Büste des weltberühmten Polarforschers aus Eis enthüllt.

Roald Amundsen

Amundsen war am 14. Dezember 1911 zusammen mit vier Landsleuten nach gut 2500 Kilometern auf Skiern zum Südpol gekommen. Er gewann dabei einen Wettlauf quer durch die Antarktis gegen die Expedition des Briten Robert F. Scott.


Kampf durch Eis und Kälte - Vor 100 Jahren war die erste Südpol-Expedition

Vor hundert Jahren erreichte der Norweger Roald Amundsen als erster den Südpol. Er gewann das Wettrennen zum Pol mit dem Briten F. Scott, der auf dem Rückweg elend ums Leben kam. © dpa
Undatierte Aufnahmen des norwegischen Polarfoschers Roald Amundsen (r) und des britischen Marineoffiziers und Polarforschers Robert F. Scott. © dpa
Die Expedition des norwegischen Polarfoschers Roald Amundsen 1911 auf dem Weg zum Südpol. © dpa
Das einzig bekannte Vintage-Foto der Ankunft am Südpol des norwegischen Entdeckers Roald Amundsen in 1911. © dpa
Eine Karte mit den Routen des legendären Wettlaufs zum Südpol von Amundsen und Scott vor 100 Jahren © dpa
Die Teilnehmer der Sorpolen-Expedition zum Südpol am 20.11.2011. Hundert Jahre nach Amundsen und Scott wiederholt sich das Rennen zum Südpol: Fast 20 Expeditionen haben sich auf den Weg zum südlichsten Punkt der Erde gemacht, zum Teil auf den Routen der ersten Polarforscher. © dpa
Stein und Jan-Gunnar Winther, Teilnehmer der Sorpolen-Expedition zum Südpol, genießen ihre Mittagspause. © dpa
Die Teilnehmer der Sorpolen-Expedition zum Südpol. © dpa

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Zum 100. Jahrestag hatten sich knapp 20 Jubiläums-Expeditionen auf den Weg zum Südpol gemacht. Wegen des schlechten Wetters erreichte nur ein Teil von ihnen rechtzeitig das Ziel. Die USA unterhalten am Südpol eine Forschungsstation, die nach Scott und Amundsen benannt ist.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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