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Zweiter Verdächtiger nach KaDeWe-Überfall verhaftet

Polizisten vor dem KaDeWe in Berlin. Drei Monate nach Raubüberfall auf das Luxuskaufhaus wurde ein zweiter Verdächtiger verhaftet. Foto: Paul Zinken
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Polizisten vor dem KaDeWe in Berlin. Drei Monate nach Raubüberfall auf das Luxuskaufhaus wurde ein zweiter Verdächtiger verhaftet. Foto: Paul Zinken

Auf das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe gab es kurz vor Weihnachten einen spektakulären Überfall. Nun verbucht die Polizei einen zweiten Fahndungserfolg.

Berlin (dpa) - Die Berliner Polizei ist bei der Aufklärung des Raubüberfalls auf das Luxuskaufhaus KaDeWe einen Schritt weitergekommen. Rund drei Monate nach der spektakulären Tat verhaftete die Polizei einen zweiten Verdächtigen.

Der 26-jährige Mann wurde in Aalen in Baden-Württemberg gefasst, wie die Polizei mitteilte. Er soll dort bei Verwandten untergetaucht sein. Bereits am 18. März hatten die Ermittler einen 25-jährigen Mann verhaftet, der den Tätern geholfen haben soll. Mit einem Fahndungsfoto wird nach einem dritten Verdächtigen gesucht.

Fünf maskierte Männer hatten das Kaufhaus am 20. Dezember überfallen. Sie versprühten Tränengas, so dass alle anderen Besucher flüchteten. Mit Hämmern und Äxten zertrümmerten sie Vitrinen in der Schmuckabteilung. Die Täter packten Uhren, Halsketten und Ohrringe in Taschen ein und flohen. Der Wert der Beute soll nach Medienberichten sehr hoch sein. Die Polizei und das KaDeWe machten dazu keine Angaben.

Am Morgen durchsuchte die Polizei die Wohnung in Aalen, die Berliner Wohnung des verhafteten Mannes in Neukölln und eine weitere Wohnung eines mutmaßlichen 29-jährigen Komplizen in Charlottenburg. Der jetzt gefasste Mann wurde bereits mit Haftbefehl gesucht.

Unterdessen wurde bekannt, dass der erste Verdächtige am Freitag aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Allerdings gehe es nur um eine «Haftverschonung mit engmaschigen Auflagen», wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft erklärte. Das bedeutet, der Mann, der die Täter unterstützt haben soll, ist weiter verdächtig. Die Zeitungen «Bild» und «B.Z.» hatten zuvor darüber berichtet.

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