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Unwetterwarnung für den Westen vorerst aufgehoben

Leer
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Überflutete Straßen in Leer. Im Landkreis Leer hatten die Kinder schulfrei.

Leer  - Ein stürmischer Morgen hat am Dienstag etlichen Kindern in Niedersachsen einen schulfreien Tag beschert. Im Landkreis Leer wurde an allen Schulen der Unterricht abgesagt, weil am Morgen schwere Unwetter durchzogen.

Zwischen Bremen und Leer war am Morgen der Bahnverkehr unterbrochen. Bäume seien auf die Oberleitung gestürzt, teilte die Deutsche Bahn in Hannover mit. Tausende Reisende mussten Wartezeiten erdulden, etliche wurden mit Bussen ans Ziel gebracht. Auch der Emstunnel war nach einem Blitzschlag aus Sicherheitsgründen vorübergehend gesperrt. Die Polizei warnte vor umgestürzten Bäumen und überfluteten Straßen.

Gewitter, Hagel & Sturm: Unwetter in Leer

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Auch in Hessen richteten Unwetter Schäden an. Ein Blitz schlug in das Haus einer vierköpfigen Familie in Viernheim ein, das Dachgebälk fing Feuer. Die Eltern und ihre 11 und 14 Jahre alten Kinder konnten sich unverletzt retten, wie die Polizei in Darmstadt berichtete. Ebenfalls nach Einschlag eines Blitzes wurde der Lohbergtunnel in Südhessen gesperrt. Alle technischen Anlagen seien ausgefallen.

Am Vormittag hob der Deutsche Wetterdienst die Unwetterwarnungen für den Westen Deutschlands vorerst auf. Er kündigte aber für den Tagesverlauf stärkere Gewitter im Osten und Süden an.

In der Nacht zum Dienstag hatten Hagel, Sturm und starker Regen bereits in den Niederlanden erhebliche Schäden angerichtet. Auf den Autobahnen wuchsen die Staus auf insgesamt fast 350 Kilometer Länge an. Züge hatten Verspätungen oder fielen ganz aus. Auf Straßen und Gleisen lagen Bäume und Äste. Durch Blitzeinschläge wurde vielerorts die Stromversorgung unterbrochen.

In Kroatien kamen dagegen bei einer für den Monat Mai ungewöhnlichen Hitzewelle mindestens vier Menschen ums Leben. In Sisak , 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Zagreb , starben am Montag vier Menschen zwischen 76 und 84 Jahren, berichteten Medien des Landes am Dienstag. Mehr als 100 Menschen suchten ärztliche Hilfe. Die Temperatur in der Stadt war bei hohen Luftdruckwerten rasch auf mehr als 30 Grad gestiegen.

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