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Tigerbabys Ziehvater „Monster“ vom Postauto überrollt

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Das Tigerbaby ist erst fünf Tage alt und hat schon zwei Eltern verloren. Die Mutter kümmerte sich nicht um sie, Ziehvater „Monster“ wurde überfahren. Jetzt kümmert sich dessen Tochter, Dackeldame Bessi, um das Tierbaby

Ströhen - Dackelrüde „Monster“ ist vor wenigen Tagen erst Ziehvater eines Tigerbabys geworden. Am Dienstag überfuhr ihn ein Postauto.

Trauriges Ende für vierbeinigen Tigerfreund: Erst vor wenigen Tagen hatte Dackel “Monster“ ein Tigerbaby adoptiert, nun ist der Hund vom Postauto überfahren worden. “Wir sind total schockiert, er wollte nur raus, um sein Geschäft zu verrichten“, sagte Almuth Ismer vom Tierpark Ströhen (Niedersachsen) am Mittwoch zum Tod des Dackels. Sie ist die Pflegerin des am Samstag geborenen Tigermädchens, das von seiner Mutter verstoßen wurde.

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Der neun Jahre alte Dackelrüde hatte sich rührend um das doppelt so große Raubtierkind gekümmert. Zu dem tödlichen Unglück war es am Dienstagnachmittag auf dem Schotterweg gekommen, der am Haus der Familie Ismer vorbeiführt. “Dort fahren kaum Autos, eigentlich kommt nur einmal am Tag der Postbote vorbei“, sagte Tierparkleiter Nils Ismer. Und der fahre immer sehr langsam.

Doch obwohl “Monster“ seit fünf Jahren in dem Haus lebt, übersah er bei seinem Gassi-Gang wohl das Postfahrzeug. “Er war eigentlich noch ganz gesund und hat sich seinem Namen entsprechend verhalten“, betonte Ismer. Schwerhörig oder sehbehindert sei der Dackel nicht gewesen. Nun hat sich überraschenderweise “Monsters“ Tochter “Bessi“ als Ersatzmama für das Tigermädchen gefunden.

Die einjährige Hündin habe sich nach dem Tod ihres Vaters ebenfalls in das Raubtierbaby verliebt, teilte der Tierpark mit. Es sei ungewöhnlich, dass eine so junge Hündin schon Muttergefühle habe. Doch dass Hunde die Mutterrolle für andersartige Jungtiere übernähmen, komme immer wieder vor.

dpa

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