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Jüdischer Weltkongress lobt Papst

Papst
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Papst Benedikt XVI. an der Klagemauer in Jerusalem.

Rom - Der Jüdische Weltkongress (WJC) hat die am vergangenen Freitag beendete Reise von Papst Benedikt XVI. nach Israel positiv bewertet.

Die heikle Reise des Kirchenoberhaupts der Katholiken ins Heilige Land sei ein “Meilenstein für eine verstärkte gegenseitige Verständigung zwischen Christen und Juden“, teilte der Weltkongress am Mittwoch nach einem Treffen mit Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone in Rom mit. Der internationale Kongress mit Sitz in New York vertritt jüdische Gemeinschaften und Organisationen in 92 Ländern.

Benedikt XVI. in Israel

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“Jede Entscheidung oder Äußerung zu der sensiblen Frage des Holocaust muss sehr sorgfältig getroffen werden“, hielt WJC-Präsident Ronald Lauder in einer Stellungnahme außerdem fest. Anfang des Jahres hatte die Aufhebung der Exkommunikation für die Pius-Brüder und damit auch für den Holocaust-Leugner Richard Williamson durch den Papst das Verhältnis der katholischen Kirche und der Juden belastet. Im Gespräch mit dem Kongress hat Bertone, Benedikts “Regierungschef“, nach Angaben des jüdischen Dachverbandes klar gesagt, dass in den Institutionen der Kirche kein Platz sei für Holocaust-Leugner wie Richard Williamson.

Die Rücknahme der Exkommunikation hatte nicht die Wiederaufnahme des Pius-Bruders in den Schoß der Kirche bedeutet. Benedikt hatte in Israel jede Holocaust-Leugnung und jeden Anti-Semitismus verurteilt. Er rief Christen und Juden auf, gemeinsam für den Frieden zu wirken.

dpa

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