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Grippetoter in New York - Impfstoff entwickelt?

Schweinegrippe, Impfstoff
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Forscher in Südkorea wollen einen Impfstoff gegen die Schweinegrippe entwickelt haben.

New York - In New York ist ein 55-Jähriger an der Schweinegrippe gestorben. Das berichtete die “New York Times“ am Montag unter Berufung auf die Stadtverwaltung.

Damit sind in den USA bislang sechs Menschen dem neuen Erreger erlegen. Der Mann galt schon vor der Erkrankung als gesundheitlich labil. In Japan steckten sich weitere Schüler und Lehrer mit der Schweinegrippe an. Nach einer Erhebung der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo stieg die Zahl bestätigter Fälle bis Montag auf 130. Die ersten Fälle hatte Japan erst vor rund einer Woche gemeldet. Mehr als 1000 Schulen und Kindergärten blieben bis auf weiteres geschlossen. Deutschland hat weiterhin 14 registrierte Fälle.

Ein großer Fortschritt bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen A/H1N1 ist möglicherweise Forschern in Südkorea gelungen. Sie hätten das neue Grippevirus kultiviert und daraus einen Impfstoff gewonnen, der später billig in Massen produziert werden könnte, sagte Teamleiter Seo Sang Heui von der Chungnam National Universität in Taejon. Den Ursprungsvirus dafür hätten sie von der US-Gesundheitsbehörde (CDC) erhalten. An diese Behörde würden nun Proben für weitere Tests geschickt.

New Yorks Gesundheitsdezernent Thomas Frieden, der im Juni die Leitung der amerikanischen Seuchenbehörde CDC in Atlanta übernehmen soll, beschwichtigte angesichts des Todesfalls in seiner Stadt: “Bisher weist nichts darauf hin, dass diese Grippe gefährlicher für den Einzelnen ist als das, was wir jedes Jahr haben“. Niemand sollte vergessen, dass New York jährlich etwa 1000 Menschen durch Grippe verliert.

Die weitere Ausbreitung der Infektion machte die Schweinegrippe zum beherrschenden Thema bei der 62. Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf. Die sogenannte Weltgesundheitsversammlung (WHA) begann am Montag. Bis Freitag wollen die Experten über Wege zur Eindämmung des mutierten Virus beraten. Zahlreiche Gesundheitsminister der 193 WHO-Mitgliedstaaten nehmen teil.

Das EU-Seuchenkontrollzentrum ECDC meldete am Montag mehr als 8700 registrierte Fälle weltweit. In Großbritannien wurden demnach binnen eines Tages 14 neue Erkrankungen erfasst. Rund 70 Menschen sind weltweit bisher an der Schweinegrippe gestorben.

dpa

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