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Gleichberechtigung auf schweizerisch: Neue Namen für Ausländer

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Ausländer sollen in der Schweiz künftig ihren Namen ändern dürfen.

Bern - Gleichberechtigung einmal anders: Ausländer sollen in der Schweiz künftig ihren Namen ändern dürfen, damit sie weniger benachteiligt werden.

Das fordert die Ständerätin Anita Fetz, wie das Portal blick.ch meldet.

Wird also aus Stanic bald Stierli?

Nach dem Bericht will die Ständerätin mit einem Postulat durchsetzen, dass Ausländer ihren fremdländisch klingenden Namen in einen Schweizer Namen umändern dürfen. Ausländer seien bei der Arbeits- und Lehrstellensuche nicht zuletzt wegen ihres Namens benachteiligt, begründet sie ihr Ansinnen.

Versuche mit anonymen Bewerbungen hätten dies gezeigt. Besonders betroffen seien Menschen aus dem Balkan mit Namen, die auf -ic enden. Einwanderer aus dem ehemaligen Jugoslawien hatte bisher keine Chance, ihren Namen anzupassen.

Ständerätin Anita Fetz möchte nun, dass Ausländer bei der Einbürgerung ihren Namen „einschweizern“ dürfen. Entweder durch Übersetzung oder durch klangliche Anlehnung. So könnte das ungarische «Mészaros» entweder in «Metzger» übersetzt oder klanglich zum Beispiel an das deutsch tönende «Messer» angeglichen werden.

Nach dem Bericht auf blick.ch hatte Fetz bereits im März ein entsprechendes Postulat eingereicht, doch beim Bundesrat kein Gehör gefunden.

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