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Abgeordneter schlägt Waterboarding für Bush vor

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Der amerikanische Ex-Präsident George W. Bush war dafür bekannt, im Umgang mit Gefangenen nicht zimperlich zu sein.

Westerly - Ein Abgeordneter will den amerikanischen Ex-Präsidenten George W. Bush das Waterboarding testen lassen. Das ist eine inzwischen untersagte und von Bush bisher eingesetzte Foltermethode.

Ein demokratischer Abgeordneter im US-Staat Rhode Island will den früheren US-Präsidenten George W. Bush das sogenannte Waterboarding am eigenen Leib spüren lassen: Er werde einer Wohltätigkeitsorganisation 100 Dollar (73 Euro) für jede Sekunde spenden, die Bush dem Waterboarding standhalte, sagte der Abgeordnete Rod Driver laut einem Bericht der Zeitung “The Westerly Sun“ vom Donnerstag.

Bei dieser inzwischen untersagten Verhörpraxis haben die Betroffenen das Gefühl, kurz vor dem Ertrinken zu stehen, was von Kritikern als Folter eingestuft wird. Seinen Vorschlag unterbreitete Driver in Briefen an Bush, Exvizepräsident Dick Cheney und die frühere Außenministerin Condoleezza Rice. Die damalige Regierung hatte das Waterboarding für Verhöre von Terrorverdächtigen zugelassen.

Driver erklärte, wenn Bush der Ansicht sei, dass es sich dabei nicht um Folter handele, könne er es selbst ausprobieren. Rice wies den Vorschlag bereits zurück. Cheney hatte erst am Donnerstag die von Bushs Nachfolger Barack Obama untersagten Verhörmethoden noch einmal nachdrücklich verteidigt und erklärt, sie hätten zu wichtigen Erkenntnissen geführt und “den gewaltsamen Tod Tausender, wenn nicht Hunderttausender unschuldiger Menschen verhindert“.

AP

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