Zirkuselefant macht Bankenviertel unsicher

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Marschierte eine Stunde lang durch Zürich: Die Elefantenkuh "Sabu"

Zürich - Und weg war sie. Die Elefantenkuh "Sabu" machte das Bankenzentrum in Zürich unsicher. Eine Stunde lang jagte die Polizei den Ausreißer.

Ein ausgebüxter Elefant hat am Sonntagabend für helle Aufregung in der Innenstadt von Zürich gesorgt. Die Elefantenkuh “Sabu“ hatte sich am Ende eines Gastspiels des Zirkus Knie beim Verladen losgerissen und war auf eine einstündige Entdeckungstour gegangen. Zunächst planschte “Sabu“ im nahe gelegenen Zürichsee, dann ging es weiter in Richtung City. Dabei marschierte das Tier durch die halbe Innenstadt und ließ auch belebte Gegenden wie die Bahnhofstraße und den Bahnhofsplatz nicht aus, wie die Polizei berichtete. Ein Großaufgebot an Beamten sorgte dafür, dass sich Fußgänger, Autos und “Sabu“ nicht zu nahe kamen.

Tierpfleger vom Zoo konnten den Elefanten schließlich wieder einfangen. Verletzt wurde niemand, Sachschäden gab es auch keine - obwohl der eine oder andere Porzellanladen an der Strecke lag. Zirkus Knie ist nun mit “Sabu“ in der Schweiz zu neuen Auftritten unterwegs. Wie die Polizei ermittelte, hatte sich “Sabu“ während des Verladens auf einer Wiese erschreckt und deshalb losgerissen. Ein Wärter versuchte noch hinterherzulaufen, doch der Elefant war schneller.

Auf seinem Stadtspaziergang ruhte sich das Tier nach Medienberichten sogar längere Zeit aus, ehe es weiterzog. Schließlich rückten die Wärter an und banden den Elefanten fest. Mit einem Traktor wurde “Sabu“ wieder zurück auf die Wiese geleitet. In kurzer Zeit wurde die Elefantenkuh zum Liebling im Internet. Tageszeitungen und Privatleute suchten nach Fotos und Videos des spektakulären Elefantenspaziergangs.

dpa

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