Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Im New Yorker Tierpark

Mann springt aus Schwebebahn zu Zoo-Tiger

New York - Ein Sibirischer Tiger hat im Zoo der New Yorker Bronx einen Besucher schwer verletzt. Der 25-Jährige war aus ungeklärten Gründen aus einer Schwebebahn und über einen Zaun ins Tigergehege gesprungen.

In den etwa zehn Minuten, die er im Gehege war, fügte ihm die Raubkatze an Rücken, Armen und Beinen Fleischwunden zu, wie die Polizei mitteilte. Auch brach sich der Mann einen Arm und ein Fußgelenk, vermutlich rührten diese Verletzungen jedoch vom Sprung aus der Bahn her.

Wärter konnten nach Angaben der Zooleitung Schlimmeres verhindern, indem sie den Tiger mit einem Feuerlöscher zurückdrängten. Das elf Jahre alte und 200 Kilo schwere Tier ließ von seinem Opfer ab und der Mann wurde aufgefordert, sich unter einen elektrischen Zaun in Sicherheit zu rollen, was ihm auch gelang. „Ohne das schnelle Eingreifen unseres Personals und dessen Fähigkeit, in Notsituationen das Richtige zu tun, hätte das ein ganz anderes Ende nehmen können“, sagte Zoodirektor Jim Breheny.

Der Zoo wird Tiger Bashuta nicht einschläfern. Das Tier habe nichts Falsches gemacht, sagte Zoodirektor Jim Breheny. Der Mann sei nach dem Tigerangriff bei Bewusstsein und ansprechbar gewesen. Eine Krankenhaussprecherin teilte später mit, sein Zustand sei stabil. Nach dem Vorfall kündigte Breheny an, die Sicherheitsmaßnahmen überprüfen zu lassen, aber es habe sich um einen sehr ungewöhnlichen Vorfall gehandelt. „Jemand versuchte, sich absichtlich in Gefahr zu begeben“, sagte Breheny. Die Raubkatze ist nur eine von zehn Tigern, die in dem besagten Gehege „Wildes Asien“ leben. Allerdings war zum Zeitpunkt des Vorfalls Bashuta der einzige Tiger, der zu sehen war. Überwachungskameras gibt es in diesem Teil des Zoos keine.

Der Zoo in der Bronx ist mit 107 Hektar einer der größten in den USA. In ihm werden Hunderte Tiere gehalten, viele davon in Gehegen, die ihrer natürlichen Umgebung nachempfunden sind. So gibt es einen „Tiger Berg“, einen „Kongo Gorilla Regenwald“ und eine „Welt der Reptilien“. Über die Gehege mit Tigern, Hirschen und Elefanten fährt eine Schwebebahn, deren Waggons an den Seiten offen sind. Die Fahrgäste sind dabei nicht mit Gurten oder Haltebügeln gesichert.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare