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Kein Wolf, Fuchs, Bär, Luchs, sondern...

Wieder Tiere in Tirol gerissen - Das Ergebnis der DNA-Analyse überrascht alle

Ein Goldschakal auf einer Wiese
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Goldschakal in Tirol nachgewiesen.

Tirol - Wieder wurden in Tirol Tiere gerissen. Doch während die Analyse der Urheberschaft bei den jüngsten Fällen meist „übliche“ Verdächtige zu Tage förderte, liegen die Dinge diesmal ganz anders.

Kein Bär, kein Luchs, kein Hund - und auch, wie vielleicht zu vermuten gewesen wäre - kein Wolf: Ein weiterer Beutegreifer streift derzeit durch die Wälder Tirols, nur unweit der bayerischen Grenze.

Während die jüngsten Tierrisse durch DNA-Analysen eindeutig Wölfen zugeordnet werden konnten (hier nachlesen: Schon acht verschiedene Wölfe in Tirol nachgewiesen) , verhält es sich bei einem aktuellen Fall anders. Als Forscher die erhaltenen Proben analysierten, staunten sie nicht schlecht - denn das Tier, das am 1. September in Sölden ein Schaf gerissen hat, war eindeutig ein Goldschakal.

Eigentlich sind die Tiere am Balkan heimisch, auf der Suche nach neuen Revieren dringen sie aber immer weiter nach Norden vor. Der erste Goldschakal wurde in Tirol vergangenes Jahr nachgewiesen, damals aber im Osttiroler Pustertal, weiter von der bayerischen Grenze entfernt.

Der Goldschakal „Canis aureus“ wird etwas größer als ein Fuchs. Zu seiner Beute zählen kleine bis mittelgroße Säugetiere, nur in seltenen Fällen reißt er auch größere Tiere.

-dp-

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