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Entdeckung im Golf von Mexiko

Dieser See ist eine Sensation: Wer darin schwimmt, stirbt

Screenshot aus dem Video von Nautilus Live
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Screenshot aus dem Video von Nautilus Live

Im Golf von Mexiko haben Forscher einen unterirdischen See entdeckt. Doch so faszinierend die Aufnahmen sind - wer hineinschwimmt, für den endet die Entdeckungstour tödlich.

Golf von Mexiko - Einen faszinierenden Fund machte ein internationales Team um die gemeinnützige Organisation Nautilus Live im Golf von Mexiko. Wie huffingtonpost.de berichtet, entdeckte das Forscherteam rund einen Kilometer unter der Meeresoberfläche einen unterirdischen See, der einen Durchmesser von 30 Metern hat. 

Auch die Forscher sind von dem Fund verblüfft: „Du tauchst zum Meeresgrund hinab und sieht dort einen See. Es fühlt sich an, als wärst du nicht in dieser Welt“, sagte Forscher Erik Cordes in einem Interview mit Seeker. Denn was da unter der Meeresoberfläche liegt, sieht tatsächlich aus wie ein normaler See, nur eben im Meeresboden.

Todesfalle für Mensch und Tier

Doch obwohl die Aufnahmen geradezu atemberaubend sind, ist dieser unterirdische See für die meisten Lebenwesen eine Todesfalle. Grund dafür ist, dass das Wasser in dem unterirdischen Pool aus einer Konzentration von salziger Lauge, Methan und Schwefelwasserstoff besteht. Die Mischung trägt auch dazu bei, dass sich das Wasser nicht mit dem normalen Meerwasser vermischt. Denn Wasser mit einem höheren Salzgehalt, schiebt sich unter Wasser, in dem weniger Salz enthalten ist. Aus diesem Grund liegt der See auch tief im Meer verborgen.

Die Konzentration verschiedener Stoffe sowie der hohe Salzgehalt ist für die meisten Lebewesen hochgiftig. Lediglich Bakterien, Würmer und einige Garnelen können in dieser unterirdischen Todesfalle überleben. 

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