Wenn Herrchen Steuer nicht zahlt: Todesstrafe für Hund

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In der Schweiz drohen drastische Strafen, wenn Halter die Hundesteuer nicht bezahlen.

Bern - Drastische Maßnahme in der Schweiz: In einer Gemeinde im Kanton Bern sollen Hunde künftig eingeschläfert werden, wenn das Herrchen die Steuern für das Tier schuldig bleibt. Halter sind empört.

Ort des Geschehens ist das beschauliche Dorf Reconvilier. Im Amtsblatt der Gemeinde heißt es nach Informationen von blick.ch: "Der Gemeinderat beabsichtigt, Hunde, deren Besitzer die Hundesteuer nicht bezahlen, einzuschläfern."

In der Schweiz ist eine heftige Debatte über das drastische Behörden-Vorgehen entbrannt. Darf ein Tier bestraft - sprich getötet - werden, nur weil sein Herrchen einen Fehler begangen hat?

Der Gemeindeschreiber und Verfasser der amtlichen Mitteilung versucht zu beschwichtigen: "So steht es im kantonalen Gesetz, das seit 1904 existiert." Und weiter: "Die Steuer beträgt bei uns läppische 50 Franken im Jahr. Wer einen Hund hat, muss bereit sein, sie zu bezahlen", wird er auf blich.ch zitiert.

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Unter anderem die mangelnde Zahlungsmoral der Halter soll für die "härtere Gangart" verantwortlich sein.

Doch damit wollen sich die Hundebesitzer nicht abfinden. Ein Frau spricht aus, was viele Herrchen denken: "Das ist furchtbar. Ein Tier darf man nicht töten, nur weil sein Herrchen einen Fehler macht."

ole 

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