Die Weichsel-Flutwelle rollt nach Norden

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Bei der verheerenden Flut waren in den vergangenen knapp vier Wochen 24 Menschen ums Leben gekommen.

Warschau - Die Wasser-Flutwelle rollt nach Norden. Die Hochwasserlage hat sich zwar stabilisiert, dennoch können die Menschen vor Ort nicht aufatmen.

In Dobrzykowo vor Plock sei der Fluss bisher zwischen den Dämmen geblieben, berichtete der polnische Rundfunk am Freitag. “Das ist eine gute Nachricht“, sagte Bürgermeister der Gemeinde Gabin Krzysztof Jadczak. Das Risiko sei aber noch nicht vorbei, warnte er.

Der Scheitelpunkt der Weichsel floss inzwischen weiter nach Norden und soll im Tagesverlauf Thorn erreichen. Auch in Warschau entspannte sich die Lage. Schulen und Kindergärten, die wegen Flutgefahr Anfang der Woche geschlossen wurden, sollen die Arbeit wieder aufnehmen. Im Süden des Landes hat unterdessen das große Aufräumen begonnen. Die Regierung will die Gemeinde Lanckorona bei Krakau, wo rund 50 Häuser von Erdrutschen zerstört wurden, mit einer Finanzhilfe von 10 Millionen Zloty (2,5 Millionen Euro) unterstützen.

Bei der verheerenden Flut waren in den vergangenen knapp vier Wochen 24 Menschen ums Leben gekommen. Tausende Häuser geltane als nicht mehr bewohnbar. Das Wasser zerstörte auch große Agrarflächen.

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