Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

NRW

Waffenverbot in Düsseldorfer Altstadt? - Wieder eine Bluttat

Blaulicht
+
In der Düsseldorfer Altstadt kommt es immer wieder zu Gewalttaten. Jetzt wird über ein Waffenverbot diskutiert.

Die Düsseldorfer Altstadt ist eine beliebte Partymeile. Nach wiederholten Gewalttaten wird jetzt über ein Waffenverbot für die „längste Theke der Welt“ diskutiert.

Düsseldorf - Nach der zweiten Bluttat innerhalb weniger Tage mehren sich die Stimmen für ein Waffenverbot in der Düsseldorfer Altstadt. Er befürworte ein solches Verbot, teilte Düsseldorfs Polizeipräsident Norbert Wesseler am Montag mit.

Messer und andere Waffen hätten in der Altstadt nichts zu suchen. „Es gibt aus meiner Sicht keine begründbare Situation, in der ich als friedlich feiernder Altstadtbesucher ein Messer benötige“, so der Polizeipräsident.

Düsseldorfs Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) hatte ein solches Verbot am Wochenende ins Gespräch gebracht. Die Altstadt solle zur Waffenverbotszone erklärt werden, forderte er.

Eine Regelung müsste das Land erlassen und von der Polizei durchgesetzt werden. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) zeigte sich nicht abgeneigt: „Wer feiern will, braucht dazu kein Messer“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Am vergangenen Samstag war ein Jugendlicher aus dem Ruhrgebiet in der Altstadt niedergestochen und lebensgefährlich verletzt worden. Der Jugendliche überlebte wohl nur, weil zufällig zwei Ärztinnen vorbeikamen und ihn sofort fachgerecht erstversorgten.

Der Tatort in der Altstadt ist videoüberwacht, die Auswertung läuft. Erst vor einer Woche war es in der Altstadt, die wegen ihrer großen Kneipenzahl den Beinamen „längste Theke der Welt“ trägt, zu einem tödlichen Streit gekommen, bei dem ein 19-Jähriger starb.

Die Polizei hatte erst vor wenigen Wochen die Videoüberwachung in der Altstadt ausgeweitet. Die Stadt hatte die Beleuchtung am nahe gelegenen Rheinufer verstärkt, weil es auch dort vermehrt zu Straftaten und Tumulten gekommen war. dpa

Kommentare