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Der jüngste Täter ist erst 17

Auf Volksfest: Frau von fünf Männern vergewaltigt

Málaga - Eine Welle der Empörung geht durch die Welt: Auf einem Volksfest soll eine 20-Jährige von fünf Peinigern bedrängt und vergewaltigt worden sein. Die Täter filmten die Tat sogar.

Fünf Männer sollen eine junge Frau auf einem Volksfest in Málaga vergewaltigt haben. Der Fall löste in der südspanischen Stadt eine Welle der Empörung aus. Die Männer im Alter zwischen 17 und 23 Jahren sollen die 20-Jährige, die bis tief in die Nacht auf dem Volksfest gearbeitet hatte, auf dem Heimweg überfallen und sich an ihr vergangen haben. Nach Medienberichten vom Dienstag filmten die mutmaßlichen Täter das Verbrechen mit einem Handy.

Die Männer wurden am Sonntag wenige Stunden nach der Tat festgenommen. Die Ministerpräsidentin der südspanischen Region Andalusien, Susana Díaz, forderte, dass das Gesetz mit aller Härte angewandt werde.

„Vergewaltigungen wie diese deuten darauf hin, dass diese Gesellschaft nach wie vor krank ist“, sagte die sozialistische Regierungschefin dem Radiosender Canal Sur. „Wir müssen mehr in die Erziehung unserer Kinder investieren, damit Macho-Verhalten aus der Gesellschaft verschwindet.“

Eine Polizeistreife hatte das Opfer weinend und an einem Straßenrand sitzend aufgegriffen. Die orientierungslos wirkende Frau konnte den Beamten die mutmaßlichen Täter relativ genau beschreiben. Zwei von ihnen wurden wenig später in der Nähe des Volksfestgeländes festgenommen. Sie gaben nach Medienberichten ihre Tatbeteiligung zu und führten die Ermittler zu den drei mutmaßlichen Komplizen.

Málagas Bürgermeister Francisco de la Torre kündigte an, die Stadt werde in dem Verfahren gegen die Täter als Nebenkläger auftreten. Die Forderung der Opposition im Stadtparlament nach einer Verstärkung der Polizeikräfte wies das konservative Stadtoberhaupt jedoch zurück. „Wir können nicht jedem Bürger einen Polizisten zur Seite stellen“, sagte der Bürgermeister. „Wir dürfen nicht den Eindruck aufkommen lassen, als wäre Málaga eine unsichere Stadt.“

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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