Amerikaner verklagt BMW wegen Dauer-Erektion

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San Francisco - Das gibt's nur in den USA: BMW muss sich derzeit mit einer haarsträubenden Klage herumschlagen. Ein Amerikaner will von dem Konzern Schmerzensgeld. Der Grund: eine Dauer-Erektion.

Wie der Nachrichtensender CBS auf seiner Internetseite berichtet, hat Henry Wolf aus Kalifornien eine kuriose Klage eingereicht. Seit einer vierstündigen Fahrt auf einem BMW-Motorrad leide der Mann dem Bericht zufolge unter einer Dauer-Erektion. Seit insgesamt 20 Monaten soll der ungewollte Lustzustand demnach bereits anhalten. Wolf sei nicht mehr in der Lage sexuelle Aktivitäten auszuüben und leide unter erheblichen emotionalen Qualen, so die Anklageschrift.

Schuld an der Misere soll ein spezieller Sattel sein, der auf dem Motorrad montiert wurde, weshalb Wolf nun sowohl von dem renommierten Sattel-Hersteller "Corbin Pacific" als auch von der amerikanischen Filiale von BMW Schmerzensgeld verlangt.

BMW verweist darauf, dass der Originalsitz des Motorrads nachträglich durch einen des Herstellers Corbin-Pacific ausgetauscht wurde. Deshalb sei der Konzern nicht haftbar für die Folgen. Weiter möchte sich BMW derzeit aber nicht zu den Vorwürfen äußern, "da es sich um ein laufendes Verfahren handelt", so eine Sprecherin.

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Man darf gespannt sein, wie der Fall ausgeht. In den USA gibt es häufig derart kuriose Klagen. So erst kürzlich gegen den Hersteller von Nutella wegen irreführender Werbung. McDonald's wurde einmal auf Millionen verklagt, weil heißer Kaffee einer Frau Verbrennungen zugefügt hatte. Dieser Versuch Schmerzensgeld zu erstreiten blieb allerdings erfolgslos.

vh

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