US-Regierung warnt vor Risiken im Kampf gegen Ölfluss

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Washington - Die US-Regierung warnt vor möglichen Komplikationen beim weiteren Vorgehen gegen die Ölpest im Golf von Mexiko.

Der vom Ölkonzern BP geplante nächste Schritt könnte dazu führen, “dass der Öl-Ausfluss aus dem Leck zeitweise um bis zu 20 Prozent steigt. Darauf wies Carol Browner, Beraterin von Präsident Barack Obama in Energiefragen, am Sonntag (Ortszeit) hin.

Bei dem weiteren Vorgehen wollen die Ingenieure des BP-Konzerns versuchen, das defekte Steigrohr an der Quelle abzusägen und einen Auffangbehälter über die Öffnung zu platzieren. Dadurch solle zumindest ein Teil des ausströmenden Öls aufgefangen und auf ein Schiff gepumpt werden.

Mit der Operation solle am Montag oder Dienstag begonnen werden, teilte die Regierung mit. Allerdings äußerten sich BP-Experten bereits im Vorfeld skeptisch.

Zuvor war die Operation “Top Kill“ gescheitert. Dabei hatten die Experten versucht, das Leck in 1500 Meter Tiefe mit schweren Schlamm zu verschließen.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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