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US-Kampfhubschrauber beschießt Klinik

Kabul - Ein amerikanischer Kampfhubschrauber hat in der südostafghanischen Provinz Paktika eine Klinik beschossen, in der ein verwundeter Kommandeur der Taliban behandelt wurde.

Der Sprecher des Provinzgouverneurs, Hamidullah Sewak, sagte am Donnerstag, Polizisten hätten am Vortag in die Klinik eindringen wollen und seien dabei von Aufständischen beschossen worden, die sich in dem Gebäude verbarrikadiert hatten. Afghanische und US-Soldaten hätten die Polizisten verstärkt und Luftunterstützung angefordert.

Bei dem Hubschrauber-Angriff seien zwölf Aufständische getötet worden. Die Internationale Schutztruppe ISAF teilte mit, nachdem sichergestellt worden sei, dass keine Zivilisten in dem Gebäude seien, habe der Helikopter die Klinik unter Beschuss genommen. Die ISAF sprach von verletzten, nicht von getöteten Aufständischen bei dem Angriff.

Die Schutztruppe teilte weiter mit, der Taliban-Kommandeur, der bei der Präsidentschaftswahl am Donnerstag vergangener Woche bei einem Feuergefecht verwundet worden war, sowie sechs weitere Aufständische seien gefangen genommen worden. Ein US-Soldat sei bei den Kämpfen an der Klinik getötet worden.

Bei einem Gefecht im Süden Afghanistans wurde am Donnerstag ein weiterer US-Soldat getötet. Die ISAF teilte mit, eine Patrouille sei zunächst in eine Sprengfalle geraten und dann beschossen worden. Ein weiterer US-Soldat sei bereits am Mittwoch bei einem Anschlag ums Leben gekommen. Ein ISAF-Soldat sei an Verletzungen gestorben, die er bei einem Anschlag Mitte des Monats erlitten hatte.

dpa

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