US-Beben glimpflich verlaufen

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Washington - Ein ungewöhnlich heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 hat weite Teile der amerikanischen Ostküste erschüttert. Anscheinend verlief es aber glimpflich:

Bislang gab es keine Berichte über ernste Verletzungen oder schwerere Schäden. Zuvor waren in Washington zahlreiche Regierungsgebäude vorübergehend evakuiert worden. Auch das Weiße Haus wackelte, Mitarbeiter flüchteten ins Freie. Präsident Barack Obama hielt sich zur Zeit des Bebens nicht in der Bundeshauptstadt auf, stand aber in engem Kontakt mit seinen engsten Sicherheitsexperten.

In Washington wurden mehrere Bürogebäude sowie das Pentagon, das Außenministerium und das Kapitol evakuiert, berichtete der TV-Sender CNN. In Virginia seien zwei Atomreaktoren vorsichtshalber vom Netz genommen worden. Es soll an ihnen aber keine Schäden geben, wie CNN und anderen Medien wie Fox News berichteten.

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Laut CNN gab es in Washington im Pentagon einen Wasserrohrbruch sowie Schäden an der National Cathedral. Zunächst hatten Einwohner der Hauptstadt befürchtet, es handle sich um einen Terroranschlag. Im Raum Washington fielen viele Telefone und Handys aus.

Auch auf Martha's Vineyard, dem Urlaubsort von Präsident Barack Obama, im Staat Massachusetts sollen die Erschütterungen zu spüren gewesen sein.

Das Beben dauerte rund eine Minute. Es ereignete sich nach Angaben der Erdbebenwarte nur etwa einen Kilometer unter der Erde. “Die Erde hat mehr als 40 Sekunden gebebt“, berichtete eine Augenzeugin in Washington der Nachrichtenagentur dpa. Tausende Menschen seien ins Freie gelaufen. “Die Erde hat ganz kräftig gewackelt. Die Ampeln und Telefone sind zum Teil ausgefallen.“

Auch in New York gab es so starke Erschütterungen, dass Gebäude evakuiert oder Veranstaltungen abgebrochen wurden, darunter die Pressekonferenz des Staatsanwalts Cyrus Vance zum Fall Dominique Strauss-Kahn.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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