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Bluttat in Villach

Mutter (43) und Sohn (5) in 30er-Zone überfahren - Unfallfahrerin gesteht Mordabsicht

Mutter (43) und Sohn (5) wurden in einer 30er-Zone überfahren. War es etwa kein Unfall?
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Mutter (43) und Sohn (5) wurden in einer 30er-Zone überfahren. War es etwa kein Unfall?

Villach/Kärnten – Was zuerst nach einem tragischen Unfall aussah, war höchstwahrscheinlich ein gezielter Mord. Die Unfallfahrerin hat zwischenzeitlich gestanden.

Update, 12.13 Uhr - Todes-Lenkerin von Villach gesteht Mordabsicht   

Eine 37 Jahre alte Autofahrerin, die am Samstag in Villach eine 43-jährige Frau und deren fünfjährigen Sohn mit ihrem Auto getötet haben soll, hat gestanden, in Mordabsicht gehandelt zu haben. Das erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Markus Kitz, am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur APA.

Die Frau, die derzeit schwerverletzt in der Klinik liegt, wurde demnach in der Nacht auf Montag vier Stunden lang vernommen. „Die Staatsanwaltschaft wird Untersuchungshaft beantragen“, sagte Kitz. Sobald es ihr Zustand erlaubt, wird sie in die Justizanstalt Klagenfurt überstellt.

Erstmeldung: Mutter (43) und Sohn (5) in 30er-Zone überfahren - War es kaltblütiger Mord?

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Samstagabend (29. Januar) gegen 16.35 Uhr in Villach. Ein Auto erfasste im Stadtgebiet eine Frau (43) und ihren fünfjährigen Sohn frontal. Beide wurden bei dem Unfall so schwer verletzt, dass sie noch am Unfallort ihren Verletzungen erlagen. „Die Unfalllenkerin fuhr noch ca. 500 Meter weiter und konnte von den Einsatzkräften im nahegelegenen Waldstück schwer geschockt und ebenfalls schwer verletzt aufgefunden werden“, berichtet die Landespolizei Kärnten über den weiteren Verlauf. Sie wurde ins Villacher Krankenhaus gebracht und konnte bisher noch nicht vernommen werden.

Doch einige Details des Vorfalls sprechen nicht für einen Unfall. War es gar Mord? Zum einen geschah der Unfall in der St. Johanner Straße im Stadtteil Völkendorf. Dort herrscht Tempo 30, wie die „Kronen Zeitung“ berichtet. Die Unfallfahrerin, die schwerverletzt im angrenzenden Wald gefunden wurde, war schwer verletzt - doch offenbar nicht vom Unfall selbst. Wie die Zeitung weiter berichtet, soll eine Blutspur den Fahndern den Weg zu ihr gewiesen haben. Die 37-jährige gebürtige Rumänin, die jetzt in Vorarlberg wohnt, hatte sich laut Bericht möglicherweise an mehreren Körperstellen selbst Messerschnitte zugefügt.

Opfer und Unfallfahrerin liebten den selben Mann

Doch damit noch nicht genug und wohl auch die dramatische Wende in dem mysteriösen Fall: Opfer und Unfallfahrerin kannten sich. Laut der „Kronen Zeitung“ hatten beide offenbar den selben Mann geliebt, beide sich von ihm getrennt. Der fünfjährige Bub war sein Sohn gewesen.

Die Polizei ermittelt noch. Obduktion und Gutachten des Unfallfahrzeugs sollen nun Klarheit bringen. Staatsanwalt Markus Kitz gegenüber der Zeitung: „Ob sich die Frauen vor dem Unfall trafen, können wir zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen noch dementieren.“ Aber die Verbindung der beiden Frauen war Grund genug, dass das Landeskriminalamt Kärnten die Ermittlungen übernahm. Die Klagenfurter Justiz rechne bis Dienstag mit ersten Ermittlungsergebnissen. Der Staatsanwalt hoffe auch, dass die 37-jährige Autolenkerin aus Vorarlberg bald vernehmungsfähig ist: „Dann wissen wir bestimmt mehr.“

mh

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